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21.09.2014

BookEmotions: Warum wir Shakespeare lesen sollten! + Wallpaper


Hallo ihr Lieben, 

in den Ferien habe ich zwei Stücke von William Shakespeare gelesen, "Rome and Juliet" und "Hamlet". Und wie ihr sehen könnt, haben sie einen nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht, sonst würde es diesen Post hier ja gar nicht geben, vor allem nicht mit diesem Titel.

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Tja, warum Shakespeare lesen? Vor allem wenn es doch immer - besonders in der Schule unter Schülern - heißt, Klassiker seien langweilig, nicht mehr zeitgemäß. Die Handlung hat doch überhaupt nichts mehr mit unserem heutigen Leben - im 21. Jhdt.!! - zu tun. Ja überhaupt, man versteht die Klassiker doch gar nicht mehr. Die Sprache ist viel zu verschnörkelt, viel zu alt, als dass man da irgendeinen Sinn aus den Worten herauslesen könnte. 
Die armen Schüler müssen sich dann völlig verzweifelt auf eine Zusammenfassung aus dem Internet verlassen. 
Und dann soll man auch noch Shakespeare lesen - in der Fremdsprache Englisch? Aus Spaß? Unmöglich! Wer macht nur so etwas?
Ich! Ja, und ich habe gute Gründe dafür! Spätestens an dieser Stelle werde ich oft von meinen Mitmenschen belächelt - und damit meine ich nicht nur die Jugendlichen!
Zunächst sind die Themen allemal zeitgemäß. Liebe, Hass, Rache, Verlust - alles Dinge, die man in Filmen findet, die die Massen ins Kino locken. Mag sein, dass es heute weniger Königreiche gibt als zu Shakespeares' Zeiten und Familienfehden gibt es zumindest in Deutschland eigentlich in dem Ausmaß nicht mehr. Aber auch diese Themen findet man heute v.a. im Fantasy-Bereich trotzdem wieder.
Ich gebe es ja zu, die Sprache kann an der einen oder anderen Stelle doch wirklich herausfordernd sein, vor allem wenn man Shakespeare in Englisch liest, definitiv kein Buch für Englisch-Anfänger. Aber nichtsdestotrotz, wozu gibt es denn die unzählige Übersetzungen? Wenn man Shakespeare nicht in Englisch lesen kann/möchte, dann kann man es doch in Deutsch tun! Und in Deutsch gewöhnt man sich - besonders wenn man sowieso relativ viel liest - sehr schnell an die altertümlichere Sprache. Und dann kann sie sogar Spaß machen - wer benutzt denn nicht gerne mal "große" Wörter? Mag sein, dass man dann immer noch etwas länger an dem Stück liest als sonst, aber dafür sind die Stücke ja auch meist viel kürzer. Ich habe z.B. für "Romeo and Juliet" 2 Stunden und 35 Minuten gebraucht, wohingegen ich für ein für ein durchschnittliches Jugendbuch 6-8 Stunden brauche. 
Und wenn man sich dann erst einmal an die Sprache gewöhnt hat, ist sie - meiner Meinung nach - das Beste am ganzen Stück! Shakespeare schreibt in Bildern, die sich vors innere Auge malen und unglaublich gut Stimmungen und Gefühle transportieren können.
Zum Abschluss noch etwas fürs Auge. Wenn wir kein Shakespeare lesen würden, würden uns auch so schöne Zitate wie folgende entgehen:

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Und falls ihr euch jetzt fragen solltet, warum ich so ein komisches Format für diese beiden Zitate gewählt habe, ist die Antwort ganz einfach. Ich habe sie als Wallpaper für mein Smartphone gestaltet (das Linke ist auch gerade aktuell mein Wallpaper).
Falls euch eines oder beide der Wallpaper gefallen sollte, dürft ihr sie euch gerne herunterladen und für euch privat verwenden - allerdings lasst bitte das "The emotional life of books" dran. Wenn sie euch gefallen, kann ich in Zukunft gern mehr solcher Bilder machen - sagt mir einfach in den Kommentaren bescheid!

Bis bald
eure Maura

Kommentare:

  1. Erst Freitag war ich in einer Open Air Vorstellung von Romeo and Juliet, es war echt super schön! Habe mir gestern sofort das Buch bestellt, da ich es noch nicht gelesen habe ;) Die Wallpaper sind dir übrigens super gelungen! <3

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    1. Dankeschön! Und, oh, ich will auch unbedingt mal Rome and Juliet live sehen! Das war bestimmt ein tolles Erlebnis *_*

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  2. Hey meine Liebe :)
    Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen! Ich finde, dass man Shakespeare oder allgemein auch älterer Literatur ruhig mehr Beachtung schenken sollte. Meistens kommt ja nur immer in der Schule dieses "ich muss das jetzt lesen"-Gefühl auf und versaut einem dann voll und ganz das Lesefeeling. Von Shakespeare habe ich bislang Julia und Romeo (Natüüürlich) und Macbeth (ich lieeeebe es!!) verschlungen :).

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