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11.11.2014

Rezension: Isla and the Happily Ever After – Stephanie Perkins






Titel: Isla and the Happily Ever After
Autor: Stephanie Perkins
Reihe: Anna and the French Kiss #3
Verlag: Usborne Publishing
ASIN: 978-1409581130
Sprache: Englisch
Deutsche Ausgabe: Rendezvous in Paris

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Inhalt:


Hopeless romantic Isla has had a crush on brooding artist Josh since their first year at the School of America in Paris. And, after a chance encounter in Manhattan over the summer break, romance might be closer than Isla imagined. But as they begin their senior year back in France, Isla and Josh are forced to face uncertainty about their futures, and the very real possibility of being apart. [Quelle: Verlag]

Meine Meinung:


Zuerst sei gesagt, dass ich ein großer Fan von „Anna and the French Kiss“ bin und dass auch „Lola and the Boy next Door“ mir wirklich gut gefallen hat. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Isla and the Happily Ever After“.

Somit schlug ich also die erste Seite auf, las ein wenig und dann ein wenig mehr, bis ich das Buch erst einmal verwirrt zur Seite legen musste. War das wirklich das richtige Buch? Ein Buch von Stephanie Perkins? Die mich normalerweise von der ersten Seite an verzaubern können? Sehr zu meinem Unmut hatte ich das richtige Buch gelesen.
Denn der Anfang ist wirklich seltsam. Nicht nur steht Isla währen der ersten Szene offensichtlich unter so viel Schmerzmittel, dass sie nicht mehr klar denken kann und sich sehr komisch benimmt. Nein, auch Josh ist irgendwie seltsam.
Leider wird es erst einmal nicht besser. Zwar ist man dann wieder in Paris, aber irgendwie fehlt das besondere Flair, das die Autorin bei „Anna and the French Kiss“ herüber gebracht hatte. 
Auch kann man als Leser zunächst nicht wirklich viel mit den Gefühlen von Isla anfangen, da sie sich nicht – wie sonst – langsam entwickeln, sondern schon von Anfang an da waren. Auch Josh's Gefühle entwickeln sich nicht, sondern sind irgendwann plötzlich da. Das einzige, was sich entwickelt, ist die Beziehung zwischen den beiden. Aber auch das auf so eine verquerte Art und Weise, dass hier der Leser dem Ganzen ebenfalls relativ distanziert gegenüber steht. 
Das Thema Sex – wie ihr bestimmt schon von anderen Rezensionen wisst – spielt in diesem Buch eine größere Rolle, jedoch auf einer Ebene, die zwar romantisch sein soll, aber genau daran zu wenig hat: Romantik. Gefühlt würde ich jetzt sagen, die Autorin hat die überschwänglichen und immer so gut beschriebenen Gefühle durch Sex ersetzt. Ihr merkt schon, das klingt nicht wirklich positiv – und ist auch nicht so gemeint.
Nichtsdestotrotz ist Stephanie Perkins' Schreibstil weiterhin sehr gut und einfach zu lesen. Er kommt aber erst dann richtig zum Greifen, als der Leser endlich - relativ weit hinten im Buch - beginnt, etwas zu fühlen. Dann gibt es kein Halten mehr! Ich konnte das Buch buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen. 
Ab diesem Punkt kommt das, was man zuvor noch so kläglich vermisst hat, auf einen Schlag zurück und das Buch wird so viel besser! Nun kann man sich auch nicht mehr sicher sein, was als nächstes passieren wird. Die Handlung nimmt an Intensität auf und entwickelt sich zu etwas wirklich mitreißenden. 
Und erst das Ende! So süß, so herzzerreißend! Ein wahrhaftig großartiger Abschluss einer wundervollen Reihe! Das Buch hat seine Titel wirklich verdient, aber in eben mehr als nur der einen Hinsicht, die man nun vermuten mag.

Mein Fazit:


Würde ich euch „Isla and the Happily Ever After“ empfehlen? Ja, wenn euch Anna und Lola gefallen haben, dürft ihr euch diesen Abschluss der Reihe definitiv nicht entgehen lassen, auch wenn ihr euch auf jeden Fall darauf einstellen müsst, dass die erste Hälfte des Buches mit seinen Vorgängern bei weitem nicht mithalten kann und einen mit großer Wahrscheinlichkeit enttäuschen wird. Denn hier werden dem Leser zu wenige Gefühle wirklich übermittelt und auch die Beziehung entwickelt sich auf eine stellenweise etwas seltsame weise. Doch wenn man den ersten Teil des Buches erst einmal „überwunden“ hat – um es jetzt etwas überspitzt auszudrücken – erwartet einen wieder das gewohnte Stephanie Perkins – Erlebnis. Vor allem das Ende reist ziemlich viel raus, sodass ich dem Buch dann doch vier - statt nur drei - Herzen geben kann!

Meine Bewertung:



Kommentare:

  1. Ich weiß gar nicht, wie oft ich jetzt schon gesagt habe, dass ich diese Trilogie dringend lesen muss.

    Aber ja, wir werden sehen, wie lange das noch dauert :D

    Liebe Grüße und tolle Rezi!

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    1. Hoffentlich nicht allzu lange, denn sie ist es wirklich wert, gelesen zu werden! :D

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