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08.11.2014

Rezension: Open Minds – Susan Kaye Quinn


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Titel: Open Minds - Gefährliche Gedanken
Autor: Susan Kaye Quinn
Reihe: Mindjack Trilogy #1
ASIN: B00IYPBLB0
Sprache: Deutsch
Originalausgabe

Autorin | Amazon | Goodreads | Lovelybooks






Inhalt:


Wenn jeder Gedanken liest, kann ein Geheimnis eine gefährliche Sache sein. 
Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter denen man nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei Raf hat, einem normalen Gedankenleser und ihr bester Freund, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt voller Gedankenkontrollierer gezogen. Den Verstand all derer zu kontrollieren, die ihr am Herzen liegen, ist dabei nur eine von vielen gefährlichen Entscheidungen, die noch vor ihr liegen. [Quelle: Goodreads]


Meine Meinung:


Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich das Cover nicht wirklich anspricht. Dafür klang der Inhalt umso vielversprechender, weshalb ich das Buch dann doch unbedingt lesen musste. Und ich wurde keineswegs enttäuscht!

Denn einerseits ist die Idee wirklich gut! Faszinierend, einzigartig und doch auch ein wenig angsteinflößend kommt sie daher. Denn stellt euch mal vor, ihr würdet euch nicht mehr normal unterhalten, sondern dies alles über eure Gedanken erledigen, die dann folglich nicht mehr nur euch gehören würden. Jeder könnte sie mitlesen! Du könntest keine Geheimnisse vor irgendwem mehr bewahren, denn sobald dich jemand – absichtlich oder unabsichtlich – berührt, bist du für ihn wie ein offenes Buch. Außer, ja, außer du bist wie unsere Protagonistin eine Null. Normalerweise verwandelt sich jeder nämlich erst ab einem bestimmen Alter zu einem Leser, also jemanden, der die Gedanken anderer lesen kann. Doch es gibt auch Menschen, bei denen das nie passiert ist. Die nennt man dann Null. Ist euch schon mal so eine Idee begegnet? Also mir nicht! Man muss das Buch fast alleine schon wegen seiner einzigartigen Idee lesen!
Sehr gut gefallen hat mir auch der direkte Einstieg in die Geschichte, da man so sofort von der Handlung gepackt war und die Autorin einen nicht erst mit langweiligen Erklärungen nervte. Das führt natürlich auch dazu, dass die neu eingeführten Begriffe am Anfang etwas verwirrend sein können. Das legt sich aber nach den ersten Kapiteln (die übrigens recht kurz sind), denn dann hat man das Konzept erst einmal verstanden. 
Zudem ist einem die Protagonistin Kira unheimlich sympathisch. Man fiebert von der ersten Seite an mit ihr mit. Sie sieht die Welt nicht durch eine rosa-rote Brille, jammert aber auch nicht den ganzen Tag herum, sondern nimmt ihr Leben einfach so wie es ist. Manchmal überreagiert sie vielleicht etwas, aber das kann man ihr auch einfach verzeihen. Das einzige Problem, das ich mit ihr hatte, war, dass ich ihre Gefühle nicht immer komplett nachvollziehen konnte. Aber das kann auch nur an mir gelegen haben.
Auch sind die anderen Charaktere sehr glaubwürdig und echt gezeichnet, jedoch manchmal etwas zu sehr an Stereotypen orientiert. 
Darüber hinaus ist die Liebesgeschichte in „Open minds“ alles andere als originell. Ich konnte praktisch alles voraussagen, was geschieht. Dass es wieder eine Art Dreiecksbeziehung gibt, macht das Ganze natürlich nicht besser. Das ist quasi der einzige Punkt, der mir an der kompletten Geschichte gar nicht gefallen hat.
Weniger gut gefallen hat mir aber auch, dass die Geschichte manchmal etwas zu glatt ist, wenn ihr versteht, was ich meine. Auch wenn die Protagonistin sich vielen Problemen gegenüber sieht, sind die Lösungen manchmal einfach zu simple. 
Nichtsdestotrotz ist das Buch wirklich spannend. Ich hatte es innerhalb kürzester durchgelesen, konnte es kaum aus der Hand legen. Ein richtiger Pageturner!

Mein Fazit:


Alles in allem lässt sich also sagen, dass mir „Open minds“ wirklich gut gefallen hat, lediglich mit der Liebesgeschichte konnte ich nichts anfangen und die Lösung mancher Probleme war einfach zu glatt, um mich vollends zu überzeugen. Dafür wird man beim Lesen aber mit einer faszinierenden Idee belohnt, die man so nicht so schnell wiederfinden wird. Auch ist „Open minds“ ein richtiger Pageturner! Ich bin schon gespannt, wie die Reihe weiter geht. Wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt, kann ich euch nur empfehlen, es nachzuholen. Es lohnt sich definitiv!

Meine Bewertung:




Mein herzlichster Dank gilt Michael Drecker für die überaus freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Kommentare:

  1. Schöne Rezension!

    Da bleibe ich doch gleich mal Leserin :)

    Liebe Grüße
    Sandra
    http://sandraslittleworldofbooks.blogspot.de/

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