Seiten

09.01.2015

Rezension: Frostbite – Richelle Mead


Bildquelle


Titel: Frostbite
Autor: Richelle Mead
Verlag: Razorbill
Reihe: Vampire Academy #2
ISBN: 978-1595141750
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Blaues Blut

Verlag | Amazon | Goodreads | Lovelybooks 






Inhalt:


Rose loves Dimitri, Dimitri might love Tasha, and Mason would die to be with Rose. It's winter break at St. Vladimir's, but Rose is feeling anything but festive. A massive Strigoi attack has put the school on high alert, and now the Academy's crawling with Guardians–including Rose's hard-hitting mother, Janine Hathaway. And if hand-to-hand combat with her mom wasn't bad enough, Rose's tutor Dimitri has his eye on someone else, her friend Mason's got a huge crush on her, and Rose keeps getting stuck in Lissa's head while she's making out with her boyfriend, Christian! The Strigoi are closing in, and the Academy's not taking any risks...This year, St. Vlad's annual holiday ski trip is mandatory. But the glittering winter landscape and the posh Idaho resort only create the illusion of safety. When three friends run away in an offensive move against the deadly Strigoi, Rose must join forces with Christian to rescue them. But heroism rarely comes without a price... [Quelle: Verlag]

Meine Meinung:


Nachdem ich Vampire Academy gelesen hatte, musste ich fast unmittelbar danach zu Frostbite greifen. Sehr gespannt war ich auf das Buch und meine Erwartungen waren auch recht hoch.

Dadurch dass ich es fast direkt nach dem ersten Teil gelesen habe, hätte ich den Prolog eigentlich überspringen können, denn dieser ist lediglich eine bloße Zusammenfassung der wichtigsten Geschehnisse des ersten Bandes – man erfährt somit also nichts Neues.
Auch zieht sich dann der Anfang etwas, da die Autorin immer wieder Erklärungen einwirft, was im ersten Band passiert ist. Dies ist natürlich gut für diejenigen, die das nicht mehr ganz so gut im Gedächtnis haben. Für mich hat es jedoch nur dazu geführt, dass der Anfang etwas langsam war und ich die ein oder andere Stelle am liebsten übersprungen hätte. 
Nachdem diese anfänglichen Probleme aber erst einmal überwunden waren, ging es wieder sehr gut weiter. Wie bei Vampire Academy auch ist der Schreibstil der Autorin sehr schnell und flüssig zu lesen. Durch den Charakter der Protagonistin kommt auch immer ein wenig Witz hinzu, was die ganze Stimmung auflockert, die Handlung jedoch keineswegs ins Lächerliche zieht. 
Sehr gut gefallen hat mir, dass in Frostbite ein neuer „Aspekt“ bzw. ein neuer Charakter hinzukam: Roses Mutter. Über ihre Beziehung zu lesen und die Schwierigkeiten, die sie miteinander haben, mitzuerleben, ist wirklich sehr interessant und gibt zudem auch noch einen tieferen Einblick in Roses Persönlichkeit. 
Auch eine weitere Thematik kommt im zweiten Band hinzu, die folgendes Zitat gut beschreibt:
„You can't force love, I realized. It's there or it isn't. If it's not there, you've got to be able to admit it. If it's there, you've got to do whatever it takes to protect the ones you love.“ (S.236)
Nun geht es nämlich um eine Dreiecksbeziehung, die im Gegensatz zu vielen anderen Büchern eher amüsant und „lehrreich“ anzusehen ist, als dass sie einen auf die Nerven gehen würde. Denn Rose hat sich hier nicht zwischen zwei unglaublich gut aussehenden Kerlen zu entscheiden, vielmehr hat sie mit ihr entgegen gebrachten Gefühlen zu kämpfen und mit dem nicht Erwidern ihrer eigenen Gefühle durch eine wiederum andere Person. 
Die Spannung in diesem Buch steigt bis zum Ende konstant. Wenn sie am Anfang noch recht versteckt ist – wie weiter oben ja bereits beschrieben -, ist sie zum Schluss so groß, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und einfach wissen musste, wie es ausgeht. 
Dies ist etwas, dass ich an der Reihe allgemein sehr schätze: Man hat nie das Gefühl, sich zum weiterlesen zwingen zu müssen, vielmehr ist es so, dass man anfängt zu lesen und dann komplett in die Geschichte hineingezogen wird, sodass man gar nicht recht mitbekommt, wie die Zeit vergeht und man statt einer halben Stunde plötzlich eine ganze gelesen hat.
Zum Schluss möchte ich nur noch schnell loswerden, dass ich Frostbite etwas schwächer fand als Vampire Academy. Nichtsdestotrotz ist Frostbite immer noch eine großartige Fortsetzung einer wirklich tollen Reihe – also nicht falsch verstehen!

Mein Fazit:


Alles in allem kann ich also nur sagen, dass ich unendlich froh bin, diese tolle Reihe doch noch angefangen zu haben – mir wäre wirklich etwas entgangen, wenn ich es nicht getan hätte! Auch wenn der Anfang von Frostbite etwas zäh ist, wird es recht bald wieder genauso spannend wie bei Vampire Academy und zieht den Leser erneut völlig in seinen Bann! Dass nun auch die Mutter von Rose eine wichtige Rolle spielt und dass sich die Liebesgeschichte(n) weiterentwickeln, hat mir sehr gut gefallen. Ich werde die Reihe also definitiv weiter verfolgen und kann euch nur raten – falls ihr es noch nicht getan habt – auch zu diesen wundervollen Büchern zu greifen!

Meine Bewertung:



Kommentare:

  1. Mich freut es ja immer noch, dass dir die Reihe so gut gefällt. Mir haben ja eigentlich alle Teile total gut gefallen - nur den vierten mochte ich nicht ganz so gerne.
    Die Rezi ist echt toll und hat mich wieder daran erinnert, warum ich diese Reihe so mag und dass ich jetzt wirklich endlich mit Bloodlines anfangen muss!

    Liebe Grüße ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Meiner Meinung nach ist der vierte auch der schwächste. Der hat von mir auch nur vier statt fünf Sterne bekommen...
      Dankeschön! ♥
      Ich plane auch, Bloodlines zu lesen, sobald ich mit der VA Reihe fertig bin. Mir fehlt ja leider nur noch der letzte Band :(

      Löschen

 
Design by Mira Dilemma.