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07.01.2015

Rezension: More Than This – Jay McLean


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Titel: More Than This
Autor: Jay McLean
Verlag: Amazon Publishing
Reihe: More Than #1
ASIN: B00LU5EJR4
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: ?

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Inhalt:


When Mikayla imagined her prom night, she envisioned a fairy-tale evening full of romance. So when betrayal and tragedy come in quick succession, Mikayla is completely destroyed. Suddenly, everything she loved and everyone she relied on are tragically, irrevocably gone.

Jake, a handsome boy she just met, happens to witness her loss. With no one to turn to, Mikayla is forced to depend on this near stranger and his family, and he in turn is determined to take care of her. But Mikayla—thrust into adulthood with no one to guide her—is desperate to contain her grief and hide what she considers to be her weakness. Mikayla and Jake both want more, but despite their growing closeness and intense chemistry, she tries to keep her distance and protect her heart. As he does everything in his power to win her trust, Mikayla must choose between remaining alone and safe or letting love in. [Quelle: Goodreads]

Meine Meinung:


Ich bin mir nicht recht sicher, was ich über More Than This jetzt schreiben soll. Es war kein Buch, über das einem sonderlich viel in Erinnerung bleibt, auch wenn es keineswegs langweilig war. Man kann schlichtweg nicht viel darüber sagen. 

Schon nach den ersten Seiten fühlt man sich in More Than This "Zuhause" – wenn ihr versteht, was ich meine. Die Autorin erschafft dieses Gefühl scheinbar alle Personen und deren Hintergrundgeschichten bereits zu kennen, als wären sie alte Freunde. Die ersten Seiten waren darüber hinaus auch auf ihre ganz eigene Art lustig, obwohl die Geschichte wird danach immer trauriger.
Das erste Problem, das ich jedoch hatte, waren die Protagonisten. Mikayla und Jake kennen einander nicht, dennoch erzählen sie sich Dinge, die ich einem Fremden nie erzählen würde. Dazu kommt noch, dass sie scheinbar schon bei ihre ersten Aufeinandertreffen eine ziemlich enge Beziehung haben, was ich einfach nicht nachvollziehen kann. Darüber hinaus hatte ich ständig dieses seltsame Gefühl, als wären die Protagonisten eben doch nur irgendwelche Charaktere in einem Buch und keine echten Menschen, denen ich so auf der Straße begegnen könnte. 
Was mich auch sehr gestört hat, waren ihre Gespräche, die teilweise echt ein wenig seltsam anmuten. Man hat zu viele Schimpfwörter an den falschen Stellen. Versteht mich nicht falsch, normalerweise habe ich nicht gegen Schimpfwörter in Büchern, doch müssen sie an den richtigen Stellen eingesetzt werden und nicht nur weil ich meine Person gerade besonders negativ darstellen will, auch wenn es eigentlich gar nicht recht in den Kontext passt. Dazu kommt noch, dass die Themen, über die sie sich teilweise unterhalten, echt peinlich sind. Das sind Dinge, die man in der Öffentlichkeit – wo sie in diesen Momenten stets befinden -, einfach nicht laut ausspricht - zumindest habe ich noch keinen gesehen, der das getan hat. Wenn man es im privaten Rahmen macht, okay, dann ist es eher akzeptabel, als wenn man gewisse Dinge direkt in die Welt hinausposaunt. 
Eifersucht ist zudem ein großes Thema in More Than This. Auch wenn Mikayla und Jake durch das ganze Buch hinweg in keiner richtigen Beziehung sind, reicht es, dass ein beliebiger Junge Mikayla ansieht (in einer ganz normalen und alltäglichen Art und Weise), um Jake in das eifersüchtigste und aggressivste Wesen der Welt zu verwandeln.
Viel zu oft habe ich mich beim Lesen gefragt, ob das, was gerade passiert, wirklich realistisch ist. Die Menschen sind einfach zu nett, zu offen und zu hilfsbereit, aber auch zu wütend und aggressiv, als dass ich es noch nachvollziehen hätte können. Vielleicht lebe ich in einer anderen Welt, aber ich kenne definitiv niemanden, der sich so verhält. 
Nichtsdestotrotz hat es mir doch Spaß gemacht More Than This zu lesen. Auch wenn ihre Verhaltensweisen manchmal etwas extrem waren, mochte ich Mikayla, Jake, seine Familie und ihre Freunde doch ganz gerne. Sie brachten mich oft zu lächeln und – mal abgesehen von dem ein oder anderen unangebrachten Gespräch – habe ich mich in ihrer Gegenwart auch immer wohl gefühlt (vor allem Jakes Familie ist unheimlich süß!).
Ein weiterer Punkt, der mir gut gefallen hat, ist, welche teilweise überraschenden Wendungen die Geschichte nimmt. Einen gewissen Teil kann man zwar schon aus dem Klappentext herauslesen, doch was dann wirklich passiert, übersteigt das Ganze bei weitem!
Übrigens: More Than This ist mein ersten Buch aus dem Genre New Adult. Es kann also sein, dass ihr das ein oder andere anders empfinden würdet als ich, wenn ihr schon mehr Bücher aus dem Genre gelesen habt.

Mein Fazit:


Abschließend muss ich also sagen, dass ich kein so richtiger Fan von More Than This bin. Auch wenn es eigentlich ganz unterhaltsam war und die Charaktere oft sehr süß waren, war alles einfach ein wenig übertrieben. Folglich ist es ziemlich oft unrealistisch, was beim Lesen echt nervig sein kann. Nichtsdestotrotz werde ich die Reihe wohl weiterlesen, auch wenn ich jetzt erst einmal eine kleine Pause brauche, bis ich mich wieder daran wagen kann. 

Meine Bewertung:



Mein herzlichster Dank gilt NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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