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28.01.2015

Rezension: The Well of Ascension – Brandon Sanderson


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Titel: The Well of Ascension
Autor: Brandon Sanderson
Verlag: Gollancz
Reihe: Mistborn #2
ISBN: 9780575097759
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Krieger des Feuers

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Inhalt:


The impossible has happened. The Lord Ruler is dead has been vanquished. But so too is Kelsier the man who masterminded the triumph. The awesome task of rebuilding the world has been left to his protege Vin; a one-time street urchin, now the most powerful Mistborn in the land.
Worryingly for her Vin has become the focus of a new religion, a development that leaves her intensely uneasy. More worryingly still the mists have become unpredictable since the Lord Ruler died and a strage vaprous entity is stalking Vin.
As the siege of Luthadel intensifies the ancient legend of the Well of Ascension offers the only glimmer of hope. But no-one knows where it is or what it can do . . . [Quelle: Gollancz]

Meine Meinung:


Ich muss ja zugeben, dass mir The final Empire nicht ganz so gut gefällt wie allen anderen, auch wenn ich es dennoch für richtig gut halte, nur eben nicht für umwerfend. Folglich habe ich mich also definitiv auf The Well of Ascension gefreut, trotzdem war ich ein bisschen eingeschüchtert von der Länge des Buches – es ist ja sogar länger als The final Empire. Zudem hatte ich ein wenig Angst, dass es mir wieder nicht so gut wie allen anderen gefallen würde. Ich hatte jedoch keinerlei Grund Angst davor zu haben!

The Well of Ascension ist umwerfend – und ich meine umwerfend! Es ist so, so, so gut! Viel besser als The final Empire
Schon der Anfang ist großartig! Mühelos habe ich wieder in die Geschichte zurückgefunden. Dazu kommt noch, dass The Well of Ascension von der ersten Seite an so spannend ist, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen!
Einer der Gründe, warum es so großartig und spannend ist, ist, dass es mehrere Handlungsstränge gibt, die nebeneinander existieren. In jedem einzelnen dieser Handlungsstränge passieren so aufregende Dinge, dass man manchmal nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll, weil alles nach der Aufmerksamkeit des Lesers schreit. Und dann kommen auch noch die ganzen überraschenden Wendungen! Sie waren so zahlreich vorhanden und so unvorhersehbar. Nur die wenigstens konnte ich vorher zaghaft erahnen, die meisten blieben mir bis zu dem Moment, an dem sie geschahen, vollkommen verborgen. 
Dazu, dass mir The Well of Ascension so gut gefallen hat, hat auch Brandon Sandersons Schreibstil einen großen Beitrag geleistet! Er schreibt nicht nur unheimlich fesselnd, sondern auch total bildlich. Der Leser sieht das, was Brandon Sanderson beschreibt, stets vor seinem geistigen Auge! The Well of Ascension ist das reinste Kopfkino!
Ich muss jetzt aber auch auf jeden Fall auf die Entwicklung der Charaktere zu sprechen kommen. Diese war – genauso wie der Rest des Buches – der Wahnsinn! Besonders Vin und Elend haben sich so verändert, dass sie komplett verschiedene Personen am Ende waren als noch zu Beginn in The final Empire. Beide wachsen an ihren individuellen Herausforderungen und entwickeln sich in teilweise nicht vorhersehbare Richtungen.
Vin gehört zudem zu diesen weiblichen kick-ass Charakteren, die man in Büchern so liebt. Doch dass sie auch über ihre Handlungen – kritisch! - nachdenkt, hilft dabei, dass sie einem nicht als kaltherziges Wesen erscheint. Das ein oder andere Mal erkennt sie dann, dass das, was sie getan hat, nicht in Ordnung war, und hat deshalb Gewissensbisse. Besonders diese Eigenschaft lässt sich unheimlich realistisch erscheinen und bringt sie dem Leser noch näher. Sie ist nicht perfekt – sie ist sogar ziemlich weit davon entfernt, perfekt zu sein – doch wer in dieser großen weiten Welt ist schon perfekt? Niemand! Genau deshalb sollten es Buchcharaktere auch nie sein!
Und dann erst das Ende! Es ist sogar noch spannender und aufregender als der Rest des Buches! Ich bin sogar mit dem Buch in der Hand durch mein Zimmer gewandert, weil ich einfach nicht mehr still sitzen konnte – so spannend war es! Es ist herzergreifend, traurig, fröhlich, angsteinflößend, aufregend und noch so vieles mehr zur selben Zeit! Es endet dann nahezu perfekt mit einem richtig miesen Cliffhanger, der übrigens zusätzlich noch auf einer dieser wahnsinnig überraschenden Wendungen beruht! Am liebsten wollte ich danach sofort die Fortsetzung in die Hand nehmen und weiterlesen, um herausfinden, wie es weitergeht.

Mein Fazit:


Abschließend lässt sich also sagen, dass The Well of Ascension meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat. Es ist unglaublich spannend und fesselnd und voller unterschiedlichster Gefühle. Man findet in ihm realistische Charakteren, die sich im Laufe des Buches weiterentwickeln, und ein Ende, das den Leser atemlos zurücklässt! Kurz gesagt: Ich liebe The Well of Ascension! Du brauchst nicht mehr – nur das nächste Buch!

Meine Bewertung:



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