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11.02.2015

Rezension: Blood Promise – Richelle Mead


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Titel: Blood Promise
Autor: Richelle Mead
Verlag: Razorbill
Reihe: Vampire Academy #4
ISBN: 978-1595143600
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Blutschwur

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Inhalt:


The recent Strigoi attack at St. Vladimir’s Academy was the deadliest ever in the school’s history, claiming the lives of Moroi students, teachers, and guardians alike. Even worse, the Strigoi took some of their victims with them . . . including Dimitri.
He’d rather die than be one of them, and now Rose must abandon her best friend, Lissa—the one she has sworn to protect no matter what—and keep the promise Dimitri begged her to make long ago. But with everything at stake, how can she possibly destroy the person she loves most? [Quelle: Verlag]

Meine Meinung:


Nach Shadow Kiss war ich erst einmal von dem Ende ziemlich mitgenommen und habe mir gesagt, du brauchst jetzt mindestens ein anderes Buch bevor du mit der Reihe weitermachen kannst. Gesagt getan, ich las also ein anderes Buch, doch war ich nicht einmal in der Hälfte dessen, als ich es nicht mehr ausgehalten habe und unbedingt Vampire Academy weiterlesen musste. Die Rezension wird übrigens ein wenig kryptisch, vor allem für diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, denn ich versuche sie so Spoiler frei wie möglich zu halten. Diejenigen, die das Buch aber schon gelesen haben, werden hoffentlich verstehen, auf was ich hinaus will.

Zuerst sei gesagt, dass Blood Promise von der Story her ziemlich anders ist als all die vorherigen Bücher. Der Mittelpunkt der Geschichte ist nicht mehr die Academy, wodurch man andere Bereiche der Vampir-Gesellschaft nun näher kennenlernt.
Der Grund dafür ist jedoch kein sonderlich erfreulicher. Denn der Hauptbeweggrund für Rose das zu tun, was sie nun macht, ist genau das, was mich am Ende des dritten Teils so fertig gemacht hat (diejenigen die die Reihe schon gelesen haben, werde – hoffentlich - den Sinn hinter diesen Sätzen erkennen).
Jedoch hat es mir keineswegs gefallen, wie Rose damit umgegangen ist. Das war einfach so eine unüberlegte und komplett sinnlose Aktion, die sie eigentlich nur den Kopf kosten kann und zu sonst nichts führen würde – was von Anfang an klar ist. Auch das, was im Verlaufe des Buches passiert, besonders wenn DIE beiden wieder aufeinander treffen, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Klar trauert sie, aber ganz ehrlich: Ich persönlich finde, dass es überhaupt nicht zu der Rose passt, die ich in den vorherigen Bänden kennengelernt habe, wie sie sich dann gehen lässt, ihren Schmerz in dieser gewissen anderen Sache ertränkt und sich damit selber belügt. Die Rose die ich zu kennen geglaubt habe, hätte dagegen angekämpft und sich nicht in einem Loch verkrochen!
Was ich auch etwas seltsam finde, ist, dass dort, wo Rose nun ist, jeder, auf den sie trifft, Englisch kann – und dass das dann auch noch so betont wird. Ein paar wenige Personen wäre ja noch realistisch, aber jeder einzelne? Nein, das halte ich nicht für sonderlich realistisch. 
Schön finde ich hingegen, dass man durch die besondere Verbindung zwischen Rose und Lissa immer noch mitbekommt, was in der Academy passiert. Und das war für mich – um ehrlich zu sein – auch der spannendste Teil der Geschichte, auch wenn ich die „überraschende“ Wendung am Ende eigentlich schon relativ früh vorhersehen konnte. Dennoch ist dies der Teil der Geschichte, der wie gewohnt Action bereithält und den Leser in Atem hält.
Zwar hat sich  Blood Promise weiterhin sehr schnell und einfach lesen lassen, jedoch war es – was der Story zu verschulden ist – stellenweise ungewohnt zäh, sodass ich nicht immer in jedem Moment den Drang hatte, es unbedingt weiterlesen zu müssen, wie es sonst bei den vorherigen Bänden der Fall war. 
Interessant finde ich jedoch, dass ich über das, was am Ende von Shadow Kiss passiert ist, relativ leicht hinweg gekommen bin. Am Anfang war ich zwar immer noch total traurig, doch das ist dann relativ schnell verfolgen, vor allem als man dann wieder auf ihn trifft. 

Mein Fazit:


Abschließend lässt sich also sagen, dass Blood Promise definitiv nicht mein Lieblingsband der Reihe ist. Ich bin einfach nicht recht mit Roses Verhalten klar gekommen und auch die Geschichte war nicht mehr durchgehen so fesselnd, wie ich es gewohnt war, auch wenn sie sich dennoch immer noch sehr schnell und leicht lesen lässt. Interessant ist jedoch, dass man in Blood Promise wieder mehr über die Vampir-Gesellschaft lernt und bisher unbekannte Aspekte kennen lernt. Trotz der leichten Schwächen kann ich das Buch – und die Reihe sowieso! - immer noch vollen Herzens weiterempfehlen.

Meine Bewertung:



Kommentare:

  1. Hey,
    ich habe dich für den Liebster Award nominiert! Es wäre total toll, wenn du mitmachen würdest :) <3
    http://causeilivebooks.blogspot.co.at/2015/02/tag-liebster-award-3.html
    Viele liebe Grüße, Ambria <3<3<3

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    1. Dankeschön! Ja, klar. Sobald ich Zeit habe, mache ich mit ;)

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  2. Huhu!
    Es ging mir mit diesem Band ganz ähnlich, wie dir. Er schwächelt ein bisschen neben den anderen Bänden, aber nach dem großen Knall des vorherigen Bandes war es sicherlich auch schwer da richtig anzuknüpfen. Aber mir hat es auch sehr gut gefallen, dass man nun mehr über die Vampire Gesellschaft ausserhalb der Academy erfährt. Besonders Sydney und Abe (der hieß doch so?) waren meine Highlights.
    Bin gespannt wie dir der Abschluß gefallen wird ;)

    LG Puppette

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    1. Stimmt, nach so einem Ende ist es schwer wieder genau da weiter zu machen...
      Echt? Ich fand Sydney anfangs gar nicht so toll. Erst im letzten Band ist sie mir näher gekommen. Aber Abe finde ich auch genial *_*

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  3. Hey Liebes ♥
    Ich nochmal :D. Ich musste gerade total grinsen. Band 4 ist und bleibt nämlich MEIN Lieblingsband dieser Reihe! Sehr schön, dass du das genau andersherum betrachtest. Ich weiß noch, dass ich diesen Teil innerhalb einer Nacht gelesen habe, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Gott, war ich süchtig nach der Geschichte und Dimitri ♥ *sabber*. Ich muss unbedingt mit Bloodlines weiterlesen :D.

    *Knuddel* ♥

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    1. Haha, ja, so verschieden sind die Meinungen! Aber ich kann es auch total nachvollziehen, denn der vierte Band hat schon was, was die anderen so nicht haben ;)
      Oh, ja, ich muss jetzt, wo ich die Reihe auch endlich fertig gelesen habe, auch mit Bloodlines beginnen! Ich bin so süchtig nach diesen Büchern, das gibt es gar nicht *_*

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