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22.03.2015

Rezension: City of Heavenly Fire – Cassandra Clare


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Titel: City of Heavenly Fire
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Margaret K. McElderry Books
Reihe: The Mortal Instruments #6
ISBN: 978-1442416895
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: City of Heavenly Fire

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Inhalt:


Darkness has descended on the Shadowhunter world. Chaos and destruction overwhelm the Nephilim as Clary, Jace, Simon, and their friends band together to fight the greatest evil they have ever faced: Clary’s own brother. Sebastian Morgenstern is on the move, systematically turning Shadowhunter against Shadowhunter. Bearing the Infernal Cup, he transforms Shadowhunters into creatures of nightmare, tearing apart families and lovers as the ranks of his Endarkened army swell. Nothing in this world can defeat Sebastian—but if they journey to the realm of demons, they just might have a chance… [Quelle: Verlag]

Meine Meinung:


Keine Angst. Meine Rezensionen verhalten sich nicht proportional zu der Länge des Buches. Sonst wäre diese Rezension jetzt gigantisch, wenn man einmal die Seitenanzahl und Größe von City of Heavenly Fire betrachtet. 

Ich persönlich kann jedoch nicht verstehen, warum City of Heavenly Fire so lang sein musste. In der ersten Hälfte war gefühlt kaum Handlung, erst danach kam das Ganze langsam ins Rollen. 
Zunächst fand ich den Prolog auch etwas verwirrend. Eine neue Perspektive mit relativ neuen Charakteren, obwohl man etwas anderes erwartet hat, kann schon mal so eine Wirkung bei mir erzielen. Zwar konnte ich den Prolog danach doch relativ schnell in den Gesamtkontext einordnen und einsehen, wozu er gut war, dennoch: der holprige Einstieg blieb. 
Auch wenn die Handlung im Prinzip spannend war, konnte sie mich dennoch nicht in ihren Bann ziehen. Warum? Sie wurde unheimlich breit getreten. Alles wurde aus x Perspektiven beleuchtet, was einfach nicht notwendig war. Ich bin mir sicher, dass das Buch mit der Hälfte der Perspektiven auch gut ausgekommen wäre. Ja, wahrscheinlich wäre es dann sogar noch spannender, da einen mehr Dinge hätten überraschen können. So fiel es einem nicht sonderlich schwer, die meisten Ereignisse vorherzusagen. 
Irgendwie habe ich mich über die letzten Bände immer mehr von der Reihe entfernt. Wenn ich bei City of Glass noch voll dabei war, war bei City of Lost Souls irgendwie schon weniger Luft in der ganzen Sachen. Und nun war eben komplett die Luft draußen. Da war es nicht sonderlich hilfreich, dass das Buch so ewig lang ist. 
Versteht mich jetzt aber bitte nicht falsch, mir hat das Buch durchaus gefallen. Und ich bin immer noch ein riesiger Fan der The Mortal Instruments Reihe und ich werde auf jeden Fall auch Cassandra Clares andere Reihen lesen, die in der Welt der Shadow Hunters spielen.
Weiterhin sehr gut gefallen haben mir nämlich die Protagonisten – allen voran Magnus, aber wie soll es auch anders sein? Der Kerl hat einfach mein Herz erobert. Definitiv der beste Charakter der ganzen Reihe! Aber auch Alec, Clary und Jace mag ich immer noch sehr gerne. Bloß mit unserem Stehaufmännchen Simon werde ich einfach nicht warm, aber da habe ich die Hoffnung auch schon längst aufgegeben [wenn ihr wissen wollt, warum ich unseren lieben Simon so nenne, findet ihr die Antwort in meiner Rezension zu City of Lost Souls].
Was mir darüber hinaus auch noch sehr gut gefallen hat, ist Cassandra Clares Fähigkeit, ganze Welten mit ihren Worten entstehen zu lassen. Genau diese Fähigkeit hat sie hier bis zum letzten Tröpfchen ausgeschöpft. Einfach großartig, was die Autorin da erschaffen hat! Das verdient definitiv meinen größten Respekt. Und es war unheimlich interessant immer mehr Details herauszufinden und neue Welten zu entdecken!
Jetzt kommen wir aber zu dem Ende, das ich nicht ganz so berauschend fand. Es sind ein paar Dinge geschehen, die für mich einfach zu glatt, perfekt und gezwungen gewirkt haben. Das sind diese Momente, wenn ein Charakter wider aller Umstände doch überlebt, was eigentlich komplett unmöglich ist und einfach nur frustrierend, auch wenn man den Charakter natürlich mag. In diesem Moment wirkt es dann halt einfach bloß so, als könnte die Autorin mit ihrer Entscheidung nicht recht leben und müsste deswegen sie irgendwie, auf welch unmöglichen Weg auch immer, rückgängig machen. 

Mein Fazit:


Auch wenn ich in dieser Rezension kaum Positives erwähnt habe, fand ich City of Heavenly Fire alles andere als schlecht. Es ist bloß so, dass es sich keineswegs mehr mit City of Ashes oder City of Glass messen kann. Man hat hier zu viele Perspektiven, wodurch sich die Handlung ziemlich zieht und weniger spannend ist, obwohl sie eigentlich genug Potenzial gehabt hätte, den Leser komplett in seinen Bann zu ziehen. Abgesehen von meiner immer noch sehr schwierigen Beziehung zu Simon haben mir die Protagonisten wieder sehr gut gefallen, allen voran Magnus, den ich mittlerweile einfach ins Herz geschlossen habe. Dass das Ende etwas zu glatt war, ist schade, im Großen und Ganzen gesehen aber nicht so tragisch. City of Heavenly Fire ist als definitiv ein guter, wenn auch nicht krönender, Abschluss einer einzigartigen Reihe, die man unbedingt gelesen haben sollte!

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:



Kommentare:

  1. Stimme völlig überein - gute Zusammenfassung! Gutes Ende einer tollen Reihe - und ich bin schon sehr gespannt, wann es wieder ein neues Buch aus der Schattenjäger-Welt gibt!
    Viele Grüße, Kati

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    1. Dankeschön! :)
      Es ist ja schon eins geplant, bloß mir fällt der Titel gerade einfach nicht ein. Wenn ich ihn wieder weiß, gebe ich bescheid ;)

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  2. Mit der Reihe hadere ich nach wie vor. Ich habe Band 4 noch gelesen und fand den schon nicht mehr so gut. 5+6 stehen eigentlich noch auf meiner Liste, aber irgendwie krieg ich die Kurve nicht.
    Danke für die Rezi

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    1. Ja, das hast du bereits einmal erwähnt. Ich finde es zwar schade, kann es aber auch nachvollziehen, da die Reihe nach den ersten drei Bänden doch wieder etwas schlechter wird... :(

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  3. Ich kann mich irgendwie auch nicht so ganz durchringen das Buch zu kaufen...
    Der 5. Teil hat sich bei mir schon so eeeeewig gezogen. Da hab ich fast den ganzen letzten Urlaub dran gelesen, weil ich immer wieder eingenickt bin. Dass ich die Bücher auf Englisch lese hat es vermutlich nicht besser gemacht.

    Jedenfalls hatte mich das total unbefriedigt zurück gelassen... Und wenn Heavenly Fire jetzt noch schlimmer sein soll... :(
    Ich hasse es eigentlich, den letzten Band nicht zu lesen... Aber irgendwie... Keine Ahnung. :/

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    1. Das kann ich verstehen, aber ich würde das letzte Buch trotzdem lesen. Ich finde schon, dass die Reihe einen richtigen Abschluss verdient hat... Wenn du weißt, was ich meine? ;)

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