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08.03.2015

Rezension: Last Sacrifice – Richelle Mead


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Titel: Last Sacrifice
Autor: Richelle Mead
Verlag: Razorbill
Reihe: Vampire Academy #6
ISBN: 978-1595143600
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Schicksalsbande

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Inhalt:


The astonishing conclusion to the #1 international bestselling series… Murder. Love. Jealousy. And the ultimate sacrifice.
The Queen is dead and the Moroi world will never be the same. Now, with Rose awaiting wrongful execution and Lissa in a deadly struggle for the royal throne, the girls find themselves forced to rely upon enemies and to question those they thought they could trust. . . . But what if true freedom means sacrificing the most important thing of all? Each other. [Quelle: Razorbill]

Meine Meinung:


Ich weiß nicht recht, was ich schreiben soll. Last Sacrifice ist der Abschluss einer großartigen Reihe, von der ich nie gedacht hätte, dass sie mir so gut gefallen würde. Wenn ich an Vampire Academy noch mit allerlei Vorurteilen herangegangen bin, so habe ich die anderen Teile alle nacheinander sofort lesen müssen, so gut hat mir die Reihe gefallen – ich bin sogar schon ein wenig VA-süchtig, okay, mehr als nur ein wenig. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch Last Sacrifice förmlich inhaliert habe.

Meine Rezension wird übrigens wieder zweigeteilt sein. Der erste Teil ist spoiler-frei und der zweite ist dann eine Spoiler Discussion. Aber das werde ich dann noch einmal extra Kennzeichnen! Das Fazit ist dann aber wieder ohne Spoiler!

Das Buch ist natürlich von Beginn an super spannend. Was ja auch damit zu tun hat, mit was für einen Knaller Spirit Bound geendet hat! Ohne viel Brimborium wird der Leser direkt ins Geschehen geworfen und findet sich dort aber sofort ohne Probleme wieder gut zurecht. 
Der Leser wird auch mit vielen überraschenden Wendungen traktiert. Sogar neue Erkenntnisse über die Moroi Gesellschaft sind noch drin, obwohl das ja das letzte Buch einer sechsteilig Reihe ist! Da merkt man mal wieder, wie viel Mühe die Autorin in ihre Vampir-Welt gesteckt hat!
Der Schreibstil ist gewohnt leicht zu lesen. Rasant führt er einen durchs Geschehen. Das ist wirklich eines der angenehmsten Aspekte der VA-Bücher: man kann sie regelrecht schlucken. So schnell wie diese kann man nur wenig andere Bücher lesen. Man fängt an zu lesen und merkt gar nicht wie die Seiten nur so dahinfliegen, bis man dann plötzlich die Hälfte oder gar das ganze Buch gelesen hat, ohne zu wissen, wie es um einen geschehen ist!
Besonders Sydneys Rolle in dem Buch hat mir sehr gut gefallen. Wenn ich zuvor mit ihr nicht recht warm geworden bin, hat sie in Last Sacrifice eine ganz neue Seite von sich gezeigt, die bei mir dazu geführt hat, dass ich sie richtig ins Herz geschlossen habe. Deswegen ist mir übrigens ein großer Stein vom Herzen gefallen, weil sie ja – soweit ich weiß – bei der Bloodlines-Reihe im Mittelpunkt stehen wird und ich diese unbedingt lesen möchte. Da wäre es natürlich ungünstig gewesen, wenn ich mit Sydney nicht viel anfangen könnte!
Und mit dem Ende hätte ich nie gerechnet! Ich musste mehrmals hinsehen, um ganz sicher zu sein, dass ich richtig gelesen hatte. Lasst euch eines gesagt sein: Niemand ist der, der er vorgibt zu sein!
Das Ende ist darüber hinaus sehr schön abgerundet, der Leser erfährt alles, was er wissen möchte. Es bleibt aber auch genug Spielraum, dass man sich die Geschichte selber weiter denken kann, wenn man dies denn möchte. 

Spoiler Discussion:


ACHTUNG! Hier nur weiterlesen, wenn du Last Sacrifice bereits gelesen hast!! Ab meinem Fazit wird es dann aber wieder spoiler-frei! Kommentare aber bitte spoiler-frei halten!

Jetzt, wo ich spoilern kann, muss ich endlich meine Gedanken zu Dimitri loswerden: Wir haben unseren alten Dimitri zurück! Yeah! Wobei er es sich am Anfang noch wirklich schwer macht. Aber genau das hat mir rückblickend wirklich gut gefallen, denn wenn er sofort wieder der alte gewesen wäre, wäre das, nachdem was er erlebt hat, einfach nur unrealistisch gewesen. So ist es sehr schön, dass man seinen Prozess des sich Vergebens und des wieder zu sich Zurückfindens hautnah miterleben kann und die einzelnen Schritte dem Leser nachvollziehbar dargelegt werden. 
Und als Dimitri und Rose endlich zusammengekommen sind, saß ich nur da – mehr oder minder ruhig – und dachte mir ENDLICH! Das war aber auch lange überfällig! Und ich habe mich so riesig gefreut. So gerne ich Adrian auch mag, Dimitri bleibt immer meine Nummer eins!
Adrian hat mir nichtsdestotrotz richtig leid getan! Wie Rose mit ihm umgeht, ist einfach nicht mehr nett gewesen. Um so beeindruckender fand ich es da, dass er Rose bzw. ihrem Vorhaben trotzdem nicht den Rücken gekehrt und sie verraten hat. 
Das Ende fand ich, wie oben ja schon angedeutet, richtig heftig. Nie hätte ich damit gerechnet, dass Tascha mit dem Mord auch nur ansatzweise etwas zu tun gehabt haben könnte! Und dann ist SIE die Mörderin! Ihre Beweggründe sind zwar für den Leser „nachvollziehbar“ dargelegt, aber nichtsdestotrotz schockieren tut es mich immer noch!

Mein Fazit:


Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Last Sacrifice ein absolut gelungener Abschluss einer großartigen Reihe ist, der ich wohl noch länger hinterher trauern werde. Spannend bis zur letzten Seite und ein Ende, das einen regelrecht vom Hocker haut! Was will man mehr? Vielleicht sympathische Protagonisten? Hat man hier definitiv auch! So ist Sydney mir im Laufe des Buches immer weiter ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie in den vorherigen Bänden noch nicht so gut leiden konnte. Der Schreibstil ist darüber hinaus weiterhin sehr leicht und angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen!
Tut mir den Gefallen und lest diese großartige Reihe! Ich werde definitiv die Bloodlines-Reihe lesen, da ich schlichtweg nicht genug von der VA-Welt bekommen kann!

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:




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