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26.04.2015

Rezension: Soulless - Gail Carriger


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Titel: Soulless
Autor: Gail Carriger
Verlag: Orbit
Reihe: Parasol Protectorate #1
ISBN: 9780316056632
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Glühende Dunkelheit

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Inhalt:


Alexia Tarabotti is laboring under a great many social tribulations. First, she has no soul. Second, she's a spinster whose father is both Italian and dead. Third, she was rudely attacked by a vampire, breaking all standards of social etiquette. 
Where to go from there? From bad to worse apparently, for Alexia accidentally kills the vampire -- and then the appalling Lord Maccon (loud, messy, gorgeous, and werewolf) is sent by Queen Victoria to investigate. 
With unexpected vampires appearing and expected vampires disappearing, everyone seems to believe Alexia responsible. Can she figure out what is actually happening to London's high society? Will her soulless ability to negate supernatural powers prove useful or just plain embarrassing? Finally, who is the real enemy, and do they have treacle tart? [Quelle: Orbit]

Meine Meinung:


Nur um das schon einmal vorweg zu nehmen: Soulless ist definitiv ein Buch, das einen überrascht - oder zumindest mich überrascht hat. Keineswegs wegen der Handlung oder  so etwas in der Art. Nein, ganz und gar nicht. Überrascht hat es mich, weil ich, als ich es angefangen habe es zu lesen, gar nicht so recht leiden mochte, mir dann aber die Geschichte immer weiter ans Herz gewachsen ist, bis ich am Ende sagen konnte, mir hat das Buch gut gefallen. Aber warum war das so?

Nun einerseits ist mir Gail Carrigers Schreibstil besonders zu Beginn ein Dorn im Auge gewesen. Er hat mich nur genervt und war mir - so komisch sich das auch jetzt anhören mag - unsympathisch - und ich kann jetzt nicht mal genau sagen, woran es lag. Es war einfach die Art und Weise, wie sie die Geschichte erzählt hat, die mir gegen den Strich ging. Was eigentlich ziemlich komisch ist, wenn man bedenkt, dass sie den historischen Flair hervorragend eingefangen hat und er auch nicht anstrengend zu lesen ist. Später hat sich das ein wenig geändert, was aber wohl lediglich daran lag, dass mein Augenmerk einfach nur woanders hingewandert ist, nicht daran, dass sich der Schreibstil groß geändert hätte. 
Mein nächstes Problem war die Protagonistin. Alexia ging mir anfangs auch total gegen den Strich. Sie hat einen Charakter, an den man sich erst einmal gewöhnen muss. Bis also der erste Schock überwunden war, hätte ich sie mehrmals gerne gegen die Wand geklatscht - wie eine lästige Fliege. Auch später habe ich sie nie so recht in mein Herz schließen können, auch wenn ich sie zu akzeptieren gelernt habe. 
Dabei geholfen hat sicherlich auch, dass andere Charaktere mir dafür umso mehr gefallen haben. Um an dieser Stelle mal nur einen zu nenne: Lord Maccon, der erste Werwolf, den ich in mein Herz schließen konnte, denn normalerweise hege ich eine überaus große Abneigung gegen Werwölfe - woher die auch immer kommen mag…
Die Geschichte ist jetzt nicht überaus originell, aber hat doch den ein doer anderen neuen Aspekt, der sie wieder interessant zu lesen macht und wodurch es dann doch dem Leser Freude bereitet, neue Details zu erkundschaften. 
Wenn ich mich am Anfang noch eher durch die Geschichte gequält habe, so hing ich am Ende förmlich an den Seiten! Plötzlich war Soulless spannend geworden und ich konnte endlich sehen, warum es vielen so gut gefallen hat. 
Jedoch muss ich auch dazu sagen, dass die vermeintlich überraschende Wendung alles andere als überraschend war, denn ich hatte sie schon relativ früh erraten können. 

Mein Fazit:


Zusammenfassend kann ich also sagen, dass mir Soulless zwar gut gefallen hat, ich jedoch auch einige Startschwierigkeiten damit hatte. So hadere ich immer noch mit den Schreibstil und die Protagonistin ist mir bis zum Schluss nie wirklich ganz sympathisch geworden. Dafür wurde die Geschichte irgendwann sehr spannend, wenn auch nicht überraschend. 
Auch wenn sich das jetzt alles fürchterlich negativ anhört, möchte ich euch nicht von dem Buch abraten. Einerseits weil es vielen anderen gut gefallen hat, andererseits auch deshalb weil auch ich damit meinen Spaß hatte und ich mir sicher bin, dass einige der Probleme, die ich mit Soulless hatte, hauptsächlich an mir und nicht an dem Buch lagen! Wenn dich also die Geschichte anspricht, dann gib Soulless doch eine Chance - erwarte allerdings nicht zu viel davon!

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:



Kommentare:

  1. Huhu ich habe deinen Blog über lefabook gefunden und dachte ich bleibe mal als Leserin hier :)

    Vielleicht hast du ja auch Lust mal auf meinem Blog vorbeizuschauen? Ich habe gerade aktuell ein Gewinnspiel am Laufen ;)

    http://lovinbooks4ever.blogspot.de/2015/04/schnapszahl-gewinnspiel.html

    Liebste Grüße

    Sonja

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    1. Dankeschön! Das freut mich total :D
      Klar, ich schaue mal vorbei ;)

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