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21.05.2015

Rezension: Burn for Burn - Jenny Han & Siobhan Vivian


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Titel: Burn for Burn
Autor: Jenny Han, Siobhan Vivian
Verlag: Simon & Schuster
Reihe: Burn for Burn #1
ISBN: 9781481424745
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Auge um Auge

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Inhalt:


Postcard-perfect Jar Island is home to charming tourist shops, pristine beaches, amazing oceanfront homes—and three girls secretly plotting revenge. KAT is sick and tired of being bullied by her former best friend. LILLIA has always looked out for her little sister, so when she discovers that one of her guy friends has been secretly hooking up with her, she’s going to put a stop to it. MARY is perpetually haunted by a traumatic event from years past, and the boy who’s responsible has yet to get what’s coming to him. None of the girls can act on their revenge fantasies alone without being suspected. But together…anything is possible. With an alliance in place, there will be no more “I wish I’d said…” or “If I could go back and do things differently...” These girls will show Jar Island that revenge is a dish best enjoyed together. [Quelle: Simon & Schuster]

Meine Meinung:


Ich muss ja gestehen, dass Burn for Burn zu diesen Büchern gehört, die ich zwar lesen möchte, weil ich schon so viel über sie gehört habe, deren Klappentext mich aber trotz allem irgendwie nicht so recht ansprechen mag.

Zu Beginn hatte ich auch prompt ein Problem mit dem Buch: ich bin nämlich mit den vielen Perspektiven nicht zurecht gekommen. Irgendwie hat es bei mir relativ lange gedauert, bis ich mir merken konnte, wer wer ist und wer welches Ziel verfolgt. So war die Geschichte zu Beginn erst einmal etwas wirr, da ich alles durcheinander geschmissen habe, was nicht niet- und nagelfest war. 
Als sich das Problem dann gelegt hat und ich endlich die verschiedenen Perspektiven voneinander unterscheiden konnte, musste ich feststellen, dass es so gar nicht meinen Erwartungen entspricht. Einerseits habe ich mir den Grund für ihren Rachewunsch irgendwie extremer vorgestellt. Ich meine, wenn man sich heimlich mit zwei anderen Mädels trifft und die gemeinsten Pläne schmiedet, müsste doch eigentlich mehr dahinter stecken, als nur ein paar nicht wirklich schlimme Vorfälle (abgesehen von einem, den ich aber im Rückblick auch irgendwie etwas überzogen dargestellt finde). Andererseits dachte ich auch, dass mich ein spannendes Buch erwartet, aber irgendwie tröpfelt die Geschichte zum Großteil einfach nur dahin, nur am Ende wird es richtig spannend. 
Dadurch, dass ich die Rachepläne teilweise etwas überzogen fand, konnte ich leider auch keine wirklich starke Bindung zu den Protagonisten aufbauen (nachdem ich sie endlich auseinanderhalten konnte…). Was mir jedoch gut gefallen hat, war, dass sie trotz allem vielschichtige Charaktere sind, die alle ihre Geheimnisse mit such rumtragen und einen an der ein oder anderen Stelle überraschen können. 
Kennt ihr das, wenn man das ganze Buch über so ein ungutes Gefühl hat, die Protagonisten am liebsten davon abhalten würde, dies oder jenes zu tun? Genauso ging es mir fast das ganze Buch über. Irgendwie wusste ich, dass etwas schlimmes passieren würde, und habe mich deshalb beim Lesen immer irgendwie unwohl gefühlt, so als würde ich direkt auf ein Übel zulaufen.
Und ich glaube, ich kann so viel verraten: das Ende hat mich vom Hocker gehaut, so überrascht bzw. so geschockt bin ich von dem gewesen, was vorgefallen war.

Mein Fazit:


Zusammenfassend kann ich also sagen, dass Burn for Burn definitiv anders war, als ich es erwartet hatte. Ich hatte es mir aufregender und spannender vorgestellt und war ganz enttäuscht gewesen, bei den oft scheinbar nichtigen Gründen, die die Mädchen für ihre Rache geliefert haben. Auch dass ich relativ lange dafür gebraucht habe, um mir bei den verschiedenen Perspektiven merken zu können, wer wer ist, hat nicht zu einem positiveren Leseerlebnis beigetragen. Jedoch hat Burn for Burn mich im Großen und Ganzen doch unterhalten können und es hat es definitiv geschafft, mich am Ende so zu schocken, dass ich erst einmal sprachlos vor dem Buch saß. Ob ich es weiterempfehlen kann? Wenn du mal eine etwas andere Contemporary Story lesen möchtest, die vielleicht nicht ganz so spannend ist, aber definitiv neue Ideen mitbringt, dann solltest du es dir womöglich mal überlegen. 

Meine Bewertung: 



Englisch Schwierigkeitsgrad:



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