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28.05.2015

Rezension: The Golden Lily - Richelle Mead


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Titel: The Golden Lily
Autor: Richelle Mead
Verlag: Penguin/Razorbill
Reihe: Bloodlines #2
ISBN: 9781595146021
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Die goldene Lilie

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Inhalt:


Sydney would love to go to college, but instead, she’s been sent into hiding at a posh boarding school in Palm Springs, California—tasked with protecting Moroi princess Jill Dragomir from assassins who want to throw the Moroi court into civil war. Formerly in disgrace, Sydney is now praised for her loyalty and obedience, and held up as the model of an exemplary Alchemist.
But the closer she grows to Jill, Eddie, and especially Adrian, the more she finds herself questioning her age-old Alchemist beliefs, her idea of family, and the sense of what it means to truly belong. Her world becomes even more complicated when magical experiments show Sydney may hold the key to prevent becoming Strigoi—the fiercest vampires, the ones who don’t die. But it’s her fear of being just that—special, magical, powerful—that scares her more than anything. Equally daunting is her new romance with Brayden, a cute, brainy guy who seems to be her match in every way. Yet, as perfect as he seems, Sydney finds herself being drawn to someone else—someone forbidden to her.
When a shocking secret threatens to tear the vampire world apart, Sydney’s loyalties are suddenly tested more than ever before. She wonders how she’s supposed to strike a balance between the principles and dogmas she’s been taught, and what her instincts are now telling her.
Should she trust the Alchemists—or her heart? [Quelle: Penguin]

Meine Meinung:


Ich bin ja ein sehr großer Fan der Vampire Academy Reihe, deswegen ist für mich die Bloodlines Reihe natürlich Pflicht. Bloodlines konnte mich allerdings noch nicht so in seinen Banns schlagen wie VA. Das ändert sich auch leider mit The Golden Lily nicht, was allerdings keineswegs heißen soll, dass die Bücher schlecht sind, nur eben dass sie für mich nicht an VA heran kommen.

Sidneys Vorbehalte gegenüber Vampiren, die mich im ersten Band noch so genervt haben, sind natürlich nicht vollkommen verschwunden, doch reduzieren sie sich auf ein erträgliches Maß, das es angenehmer macht, mit ihr umzugehen. Allgemein schafft sie es in The Golden Lily nun endlich auch zu einem Charakter zu werden, bei dem ich mir vorstellen kann, ihn in einem der nächsten Bände in mein Herz zu schließen. 
Was mich jedoch etwas gestört hat, ist dass sie gewisse Andeutungen von jemandem, der etwas für sie empfindet, einfach partout nicht verstehen wollte. Teilweise ging es wirklich nicht mehr offensichtlicher und sie hat es trotzdem nicht kapiert. Man muss aber auch dazu sagen, dass genau dieses Verhalten, also ihr fehlendes Verständnis/Wissen/Erfahrung in Sachen Umgang mit ihren Mitmenschen sie auch irgendwie wieder sympathisch macht. Manchmal ist sie einfach so unbeholfen, da kann man nicht anders, als sie lieb zu haben.
Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, ist, wie sich langsam aber sicher die Magie einen Platz sucht bzw. einen Platz gefunden hat, nicht nur was die Magie von Vampiren angeht, sondern eben auch die von Menschen. 
Besonders toll an der Bloodlines Reihe ist auch, dass die Autorin es immer schafft, einen mit Personen total zu überraschen. Da werden die lieben Kerle plötzlich zu Verrätern und die nervigen Mädchen plötzlich zu netten Weggefährtinnen. 
Nicht nur mit ihren Charakteren, sondern auch mit ihrer Handlung an sich, schafft es Richelle Mead einen zu überraschen. Das, was am Ende passiert, hätte ich so nie vorausahnen können. Ich war erst einmal total geschockt und konnte das Buch dann anschließend nicht mehr zur Seite legen, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. 
Und da kommen wir auch gleich zu einem Punkt, den ich an Richelle Meads Büchern immer sehr schätze: Sie lassen sich unheimlich schnell und unheimlich leicht lesen. Perfekt für zwischendurch, wenn man viel um die Ohren hat, aber auch perfekt für einen freien Tag, an dem man nichts anderes machen möchte als zu lesen. 
Jetzt kommen wir aber zu dem einzigen kleinen Punkt, der mich wirklich etwas gestört hat. Nämlich das Ende. Also nicht die Überraschung am Ende, sondern das, was ganz zum Schluss auf eine der letzten Seiten passiert. Denn für mich ist das Ende definitiv zu friedvoll als wäre vorher nichts geschehen. Wie man Menschen so leicht verzeihen und einfach so tun kann, als sei nichts geschehen, ist mir ein Rätsel. Folglich halte ich das Ende für nicht sonderlich realistisch.

Mein Fazit:


Zusammenfassend  kann man also sagen, dass mir The Golden Lily durchaus gut gefallen hat. Nur steht für mich die Bloodlines Reihe immer noch in dem Schatten der Vampire Academy Reihe. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sie bald sich davon loslöst und so ihren eigenen Berechtigungsstatus erhält. Sehr gut gefällt mir an der Reihe jedoch, dass sie es immer wieder sowohl mit den Charakteren als auch mit der Handlung schafft, mich zu überraschen. Ich kann die Bloodlines Reihe also jedem empfehlen, der die Vampire Academy Reihe gelesen und noch bei weitem nicht genug von dieser Welt hat. 

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:



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