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30.05.2015

Rezension: The Titan’s Curse - Rick Riordan


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Titel: The Titan's Curse
Autor: Rick Riordan
Verlag: Disney Hyperion Books
Reihe: Percy Jackson and the Olympians #3
ISBN: 9781423101482
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Der Fluch des Titan

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Inhalt:


When the goddess Artemis goes missing, she is believed to have been kidnapped. And now it’s up to Percy and his friends to find out what happened. Who is powerful enough to kidnap a goddess?
They must find Artemis before the winter solstice, when her influence on the Olympian Council could swing an important vote on the war with the titans.
Not only that, but first Percy will have to solve the mystery of a rare monster that Artemis was hunting when she disappeared — a monster rumored to be so powerful it could destroy Olympus forever. [Quelle: Disney Hyperion Books]

Meine Meinung:


Ich muss ja gestehen, dass, auch wenn mir die ersten beiden Bände der Percy Jackson Reihe eigentlich ganz gut gefallen haben, so wirklich von dem Hype, der um Percy Jackson gemacht wurde, war ich nie überzeugt. Ich fand die Bücher zwar ganz gut, aber mehr eben auch nicht. Langsam ändern sollte sich das mit dem dritten Band The Titan’s Curse.

Eine 180 Grad Wende ist es natürlich nicht, doch langsam kann ich verstehen, warum so viele diese Reihe so vergöttern.
Da Percy Jackson ja eigentlich eine Reihe für etwas jüngere Leser ist, lässt es sich auch dementsprechend leicht lesen. Dass soll jedoch nicht heißen, dass der Autor zu sehr ins kindliche abtriftet, sodass man als etwas älterer Leser damit nichts mehr Anfang könnte. Ganz im Gegenteil: Ohne Probleme konnte ich mich mit Percy und seinen Handlungsweisen identifizieren.
Auch mangelt es The Titan’s Curse keineswegs an Spannung. Vielleicht klebt man nicht ganz so sehr wie bei anderen Büchern an den Seiten, weglegen konnte ich es dennoch nicht - das mag wohl auch damit zusammenhängen, dass es so kurz ist, gerade einmal etwas mehr als 300 Seiten, und sich damit so schnell weglassen lässt.
Dazu trägt auch Rick Riordans großartiger Schreibstil bei. Humorvoll und auf seine ganz eigene Art führt er den Leser durch die Geschichte. Dabei schreibt er so, dass es sowohl jüngere als auch etwas ältere Leser anspricht - jeden auf seine ganz eigene Weise.
Wirklich gut gefällt mir auch seine Art, mit den griechischen Göttern „umzugehen“. Was ich damit meine? Er bleibt nicht fest an den „Originalen“ hängen, sondern erschafft die jeweiligen Götter nach seinen Vorstellungen, gibt ihnen Charakterzüge, die, auch wenn sie etwas stereotypisch sein mögen, doch perfekt in die Geschichte passen. So ermöglich er dem Leser einen ganz neuen, faszinierenden Blick auf die Götterwelt der alten Griechen, über die man trotz aller schriftstellerischen Freiheiten immer noch etwas lernen kann.
Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass die Protagonisten für mich sich nicht immer altersgerecht verhalten. Wenn sie ein wenig älter erscheinen, mag das ja einfach daran liegen, was sie alles schon durchgemacht haben und noch durchmachen werden. Jedoch, und das ist der Punkt der mich, um ehrlich zu sein, etwas stört: Manchmal, wenn Percy so spricht, habe ich eher das Bild eines jungen Mannes anstatt eines Kindes vor mir. Und das sind dann doch definitiv ein paar Jährchen zu viel.

Mein Fazit:


Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich in The Titan’s Curse endlich etwas davon mitbekommen habe, was alle so begeistern kann. Auch wenn dieser Eindruck nur mehr ein zartes Lüftchen war als ein brausender Sturm, so konnte mich The Titan’s Curse doch definitiv mit seiner durchgehenden Spannung überzeugen. Auch Rick Riordans einzigartiger und humorvoller Schreibstil trägt zu einem ereignisreichen Leseerlebnis bei. Lediglich, dass mir Percy manchmal mehr als ein junger Man als ein Junge erschienen ist, störte mich hin und wieder. Nichtsdestotrotz kann ich jedem, der wie ich sich lange nicht getraut hat, diese Reihe anzufangen, nur sagen: Lest sie! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:



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