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11.06.2015

Rezension: The Heir - Kiera Cass


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Titel: The Heit
Autor: Kiera Cass
Verlag: Harper Collins
Reihe: The Selection #4
ISBN: 9780062349859
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Selection - Die Kronprinzessin

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Inhalt:

Twenty years ago, America Singer entered the Selection and won Prince Maxon's heart. Now the time has come for Princess Eadlyn to hold a Selection of her own. Eadlyn doesn't expect her Selection to be anything like her parents' fairy-tale love story...but as the competition begins, she may discover that finding her own happily ever after isn't as impossible as she's always thought. [Quelle: Harper Collins]

Meine Meinung:

Ich muss ja gestehen, dass ich schon von vornherein mit gemischten Gefühlen an The Heir herangegangen bin. Einerseits habe (bzw. halte) ich das Buch für bloße Geldmacherei, andererseits hat es mich dann doch irgendwie interessiert, wie es mit der Reihe weitergehen wird und wohin die Autorin uns noch führen wird.

So habe ich mir also The Heir gekauft und es in relativ kurzer Zeit verschlungen. Denn auf eines kann man sich bei Kiera Dass verlassen: Sie schreibt schnell zu lesende Bücher, die gut für Zwischendurch sind, wenn man mal wieder etwas mehr um die Ohren hat.
Jedoch sagt das Tempo, mit dem ich das Buch durchgelesen habe, leider nicht viel darüber aus, wie es mir gefallen hat. Denn meine Probleme fingen schon an, bevor ich überhaupt richtig begriffen hatte, worum es gehen würde: die Protagonistin. Ich gehöre ja zu den Lesern, die sich relativ selten über nervige Protagonisten aufregen. Denn oft stört mich ihr verhalten einfach nicht so sehr wie andere oder ich kann leichter darüber hinwegsehen. Kiera Cass hat es aber mit Bravour geschafft, mir einen Protagonistin vor die Nase zu setzen, die sogar ich unausstehlich finde und die mir auf jeder einzelnen Seite so auf die Nerven gegangen ist, dass ich ihr gerne das ein oder andere Mal meine Meinung gegeigt hätte. So etwas selbstgefälliges und ignorantes trifft man wirklich ganz selten an! Mit so einer Protagonistin hätte die Handlung noch so gut sein können, wirklich begeistern hätte mich das Buch nie können, aber wenigstens abmildern könnte eine solche Handlung diese.
Da ist es leider sehr ungünstig, dass in dem gesamten Buch irgendwie nichts passiert. Nun gut, die Herren kommen, es wird ein bisschen müden Konversation geführt, ein bisschen gestritten, ein bisschen geküsst und - äh, ja, da hört es auch schon irgendwie auf. Eine richtige Storyline gibt es nicht. Das, was in dem Buch passiert, hätte man auch gut auf ein viertel der Seiten beschreiben können.
Der einzige Lichtblick in diesem Buch, waren ein paar der Jungs, die einfach wirklich liebenswerte Charaktere waren, bei denen man nicht anders konnte, als sie zu mögen. Wenn man Zeit mit ihnen verbringt, kann man schon fast - aber leider nur fast - die nervige Protagonistin und die nicht wirklich vorhanden Handlung vergessen.
Und das Ende - na, ja, an dieser Stelle ist der Autorin wohl eingefallen, dass bisher noch nicht so viel passiert ist. Was da nämlich passiert ist, finde ich etwas (sehr) überzogen. Das hätte so nicht sein müssen.
Auch stört es mich, dass die Selection nicht mit diesem Buch abschließt, sondern noch mitten im Gange ist. Folglich werde ich wohl oder übel keine andere Möglichkeit haben, als auch noch das nächste Buch zu lesen, wenn ich wissen will, wie es ausgeht - und um ehrlich zu sein, irgendwie will ich das ja schon, so sehr ich auch über das Buch jetzt hergezogen habe.

Mein Fazit:

Abschließend kann man also sagen, dass es mich keineswegs überrascht hat, dass mir The Heir lediglich mittelmäßig gut gefallen hat. Mit einer absolut nervtötenden Protagonistin und einer nicht wirklich vorhanden Handlung konnte mich das Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Auch das Ende sagt mir nicht wirklich zu. Lediglich ein paar der (Neben-)Charaktere und, dass es sich so schnell und leicht lesen lässt, sind positive Aspekte an dem Buch, weswegen das Lesen doch von Zeit zu Zeit wieder Spaß gemacht hat. Ob ich The Heir empfehlen kann? Leider nur eingeschränkt. Ich habe es nicht bereut es zu lesen, aber ich finde, jeder weiß am besten wie er zu der bisherigen Reihe steht und ob er es wagen sollte, es zu lesen, oder nicht.

Meine Bewertung:


Englisch Schwierigkeitsgrad:

Kommentare:

  1. "Ich muss ja gestehen, dass ich schon von vornherein mit gemischten Gefühlen an The Heir herangegangen bin. Einerseits habe (bzw. halte) ich das Buch für bloße Geldmacherei, andererseits hat es mich dann doch irgendwie interessiert, wie es mit der Reihe weitergehen wird und wohin die Autorin uns noch führen wird."
    Den Absatz kann ich genau so unterschreiben. :D Ich hab' aber schon öfter gehört, dass viele die Protagonistin furchtbar nervig finden. Ich stellenweise auch, aber ich hab' oft sowieso meine Probleme mit weiblichen Hauptcharakteren, die dann schrecklich geschrieben sind. Muss aber sagen, dass ich Eadlyn so an sich ganz cool fand. Aber The Heir ist eben auch irgendwie wie die Reihe davor eher ein Buch für zwischendurch, von dem man nicht so viel erwarten kann - bei The Selection fehlt ja zwischendrin auch viel von der eigentlichen Welt und dem Krieg und allerlei.

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    1. Haha, das höre ich schon zum zweiten Mal, dass jemand, der eigentlich ziemlich oft Probleme mit weiblichen Protagonisten hat, Eadlyn irgendwie mag x'D
      Ja, das stimmt, definitiv! Es ist mehr ein Buch für Zwischendurch. Mer sollte man da auch nicht erwarten... ;)

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