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17.07.2015

Rezension: An Ember in the Ashes - Sabaa Tahir


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Titel: An Ember in the Ashes
Autor: Sabaa Tahir
Verlag: Penguin
Reihe: An Ember in the Ashes #1
ISBN: 9781595148032
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

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Inhalt:


In a world inspired by ancient Rome and defined by brutality, seventeen-year old Laia has grown up with one rule for survival: Never challenge the Empire. But when Laia’s brother Darin is arrested for treason, she leaves behind everything she knows, risking her life to try and save him. She enlists help from the rebels whose extensive underground network may lead to Darin. Their help comes with a price, though. Laia must infiltrate the Empire’s greatest military academy as a spy. 
Elias is the Empire’s finest soldier—and its most unwilling one. Since childhood, he has trained to become one of the Masks, deadly fighters who ravage and destroy in the name of the Empire. But Elias is secretly planning a dangerous escape from the very tyranny he has sworn to enforce. 
Thrown together by chance and united by their hatred of the Empire, Laia and Elias will soon discover that their fates are intertwined—and that their choices may change the destiny of the entire Empire. [Quelle: Penguin]


Meine Meinung:


Ich muss ja gestehen,  dass ich mich wahnsinnig auf An Ember in the Ashes gefreut habe. Die Idee klang unheimlich vielversprechend und die Rezensionen waren auch überwiegend positiver Natur.

So war ich zu Beginn erst einmal etwas verwirrt, da es ganz anders war, als ich es mir aufgrund der Rezensionen vorgestellt hatte. Laia ist nämlich nicht zu Beginn schon ein Sklave und die Umstände, wie sie dazu wird, sind auch irgendwie anders, als ich es erwartet hatte. Auch Elias Beschreibung als Soldat trifft es meiner Meinung nach nicht richtig. Er ist nicht einfach nur irgendein Soldat, ihm kommt als Maske eine viel größere Rolle zuteil.
Witzigerweise war es dann so, dass das Buch dann doch irgendwann genauso wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte, bloß eben erst später. Ab diesem Punkt begann es mir wirklich sehr gut zu gefallen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Laias und Elias. Dadurch kriegt man einen ziemlich vielschichtigen Eindruck dessen, was so vorgeht, und ist nicht einseitig voreingenommen. Jedes Kapitel enthält nur eine der beiden Perspektiven und bei einem Perspektivenwechseln gibt es folglich auch immer ein neues Kapitel. Diese Kapitel enden auch immer mit einem Cliffhanger, was unweigerlich dazu führt, dass man das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen möchte, da man ja wissen will, wie es mit Elias/Laia weitergeht.
Manche finden, dass die Protagonistin zu schwach ist. Meiner Meinung nach ist gerade, dass sie nicht so eine starke und selbstbewusste Frau ist mal eine gute Abwechslung von den sonst so von sich selbst überzeugten Protagonistinnen. Denn wenn wir mal ehrlich sind, wer von uns ist denn schon 24/7 stark und selbstbewusst? Da ist es doch nur fair, wenn auch mal eine Protagonistin eben genau das nicht ist. Das soll aber keineswegs heißen, dass Laia ein kleines, schwaches, ständig jammerndes Ding ist. Sie beißt sich durch ihre Aufgaben durch und auch, wenn sie manchmal fällt, richtet sie sich immer wieder auf.
Die Geschichte fing nicht nur anders an, als ich es erwartet habe, sondern sie konnte mich auch später überraschen. Nachdem ich genau das bekommen hatte, was ich erwartet hatte, kamen plötzlich magische Elemente ins Spiel und ein Wettkampf, der mit jeder Seite spannender wurde.
Dass An Ember in the Ashes ursprünglich als Einzelband vermarktet wurde und jetzt nun doch eine Reihe wird, nun gut, darüber mag man sich vielleicht aufregen. Aber ich für meinen Teil wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn das Buch  tatsächlich ein Einzelband geblieben wäre. Denn das Ende ist wirklich sehr offen gehalten, man bekommt im Grund keine Informationen, was nun aus den Protagonisten, die man im Laufe der Geschichte so lieb gewonnen hat, wird.

Mein Fazit:


Zusammenfassend kann man also sagen, dass mir An Ember in The Ashes wirklich sehr gut gefallen hat. Es ist zwar anders, als ich es mir vorgestellt hatte, aber das muss ja keineswegs als negativ anzusehen sein, zeigt es doch auch, dass mich An Ember in the Ashes an der ein oder anderen Stelle durchaus überraschen konnte. Auch die Protagonisten habe ich lieb gewinnen können, besonders auch Laia, da sie von dem mittlerweile fast schon typischen „kick-butt“-Protagonistin abweicht und auch ihre schwachen Seiten hervorgehoben werden. Ich kann An Ember in the Ashes wirklich nur weiterempfehlen, besonders denjenigen, die mal eine etwas andere Fantasy Geschichte lesen wollen!

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:



Kommentare:

  1. Huhu liebe Maura! :)

    Mir geht es da ganz ähnlich wie dir - ich bin ebenfalls schon mega gespannt auf das Buch. Gut zu wissen, dass es also erst gar nicht so ist, wie erwartet. Und das natürlich nicht negativ auffällt! Deine Rezi hat mir mal wieder so richtig Vorfreude bereitet und ich freue mich schon in Elias und Laias Welt einzutauchen. :)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Ach, das ist schön! ♥
      Dann bin ich schon sehr gespannt darauf, wie dir das Buch gefallen wird! :*

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