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31.07.2015

Rezension: Faking it - Cora Carmack


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Titel: Faking it
Autor: Cora Carmack
Verlag: Harper Collins
Reihe: Losing it #2
ISBN: 9780062273277
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Faking it - Alles nur ein Spiel

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Inhalt:

Mackenzie "Max" Miller has a problem. Her parents have arrived in town for a surprise visit, and if they see her dyed hair, tattoos, and piercings, they just might disown her. Even worse, they’re expecting to meet a nice wholesome boyfriend, not a guy named Mace who has a neck tattoo and plays in a band. All her lies are about to come crashing down around her, but then she meets Cade.
Cade moved to Philadelphia to act and to leave his problems behind in Texas. So far though, he’s kept the problems and had very little opportunity to take the stage. When Max approaches him in a coffee shop with a crazy request to pretend to be her boyfriend, he agrees to play the part. But when Cade plays the role a little too well, they’re forced to keep the ruse going. And the more they fake the relationship, the more real it begins to feel. [Quelle: Harper Collins]

Meine Meinung:

Fast direkt nach Losing it musste ich auch Faking it lesen. Es konnte mich allerdings nicht ganz so überzeugen wie sein Vorgänger und auch wenn man es mit dem dritten Band vergleicht, hinkt Faking it etwas hinterher. Für schlecht halte ich es jedoch natürlich nicht!

Faking it setzt im Grunde genau da an, wo Losing it aufgehört hat. Die Geschichte wird einerseits aus der Perspektive von Cade und zu anderem aus der Perspektive von Max erzählt. Cade kennen wir bereits aus dem ersten Band, wo ich ihn, nun ja, mal mehr mal weniger leiden konnte, was schon einmal keinen guten Start in dieses Buch versprach. Max kommt neu hinzu. Sie war mir von Anfang an ganz sympathisch, aber so wirklich ins Herz schließen konnte ich sie nie.
Und da liegt auch schon mein größtes Problem mit dem Buch. So nett es auch ist, es ist eben nur nett, nicht mehr, weil man die ganze Zeit nichts wirklich fühlt, da zumindest mir die Charaktere oft ziemlich fremd geblieben sind. So war es mir unmöglich komplett in die Story abzutauchen, wie das noch beim ersten Band der Fall gewesen ist.
Auch die Story an sich fand ich nicht mehr ganz so unterhaltsam wie die vom ersten Band. Zwar ist das mit dem „vorgespieltem“ Freund eine ganz nette Idee, aber irgendwie ist sie dann doch schon wieder zu „ausgelaugt“, um einen richtig packen zu können.
Nichtsdestotrotz, und das schätze ich an Cora Carmacks Büchern wirklich sehr, hat sich Faking it sehr schnell lesen lassen. Es gibt keine Stelle im Buch, die sich gezogen hätte, man fliegt förmlich so über die Seiten hinweg. Das macht das Buch wirklich gut, wenn man viel Stress hat und etwas leichtes für Zwischendurch braucht, auf das man nicht zu viel Energie anwenden möchte.
Das ganze hängt auch mit Cora Carmacks leicht zu lesendem Schreibstil zusammen, der gut verständlich ist und nicht vor unnötigen Beschreibungen überquillt, sondern dem Leser nur das gibt, was er braucht, um die Geschichte zu verstehen.
Was ich jedoch ein bisschen vermisst habe, ist, dass die Autorin zu wenig auf Cade und seine Schauspielerei eingegangen ist oder allgemein auf den Teil seines Leben, das nichts mit Max zu tun hat. Von Max hat man viel erfahren, so hat man ihr zum Beispiel oft im Alltag folgen können, doch Cade ist fast immer nur dann aufgetaucht, wenn es etwas mit Max zu tun hatte, fast so als hätte er sonst kein Leben mehr gehabt.
Das Ende, auch wenn es keine sonderlich großen Überraschungen bereithält, lässt den Leser zufriedengestellt zurück und macht durchaus Lust auf mehr Bücher von Cora Carmack.

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann  man also sagen, dass Faking it meiner Meinung nach nicht an Losing it herankommt, schlichtweg deshalb weil mein keine solch feste Bindung zu den Protagonisten aufbauen kann und deshalb nicht so emotional Eingebungen in die Story ist. Trotzdem lässt es sich schnell lesen, was es perfekt für Zwischendurch macht, wenn man mal wieder mehr um die Ohren hat. Wer also bereits Losing it gelesen hat, sollte meiner Meinung nach auch Faking it nicht scheuen zu lesen. Auch ist diese Reihe ganz gut, wenn man vorher noch nicht so viel mit New Adult am Hut hatte (so wie ich) und es aber mal ausprobieren möchte.

Meine Bewertung:


Englisch Schwierigkeitsgrad:


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