Seiten

03.07.2015

Rezension: The Indigo Spell - Richelle Mead


Bildquelle


Titel: The Indigo Spell
Autor: Richelle Mead
Verlag: Penguin/Razorbill
Reihe: Bloodlines #3
ISBN: 9781595143198
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Magisches Erbe

VerlagAmazon | ThaliaGoodreads | Lovelybooks





Inhalt:


In the aftermath of a forbidden moment that rocked Sydney to her core, she finds herself struggling to draw the line between her Alchemist teachings and what her heart is urging her to do. Then she meets alluring, rebellious Marcus Finch–a former Alchemist who escaped against all odds, and is now on the run. Marcus wants to teach Sydney the secrets he claims the Alchemists are hiding from her. But as he pushes her to rebel against the people who raised her, Sydney finds that breaking free is harder than she thought. There is an old and mysterious magic rooted deeply within her. And as she searches for an evil magic user targeting powerful young witches, she realizes that her only hope is to embrace her magical blood–or else she might be next. [Quelle: Penguin]

Meine Meinung:


Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, habe ich mir für die nächste Zeit vorgenommen, nach und nach die Bloodlines Reihe durchzulesen, allerdings nicht so schnell wie Vampire Academy, da ich dann doch etwas länger etwas davon haben möchte.

Bisher habe ich jedes Mal angemerkt, dass für mich diese Spin-off-Reihe nicht ganz an VA herankommt. Dass ist auch leider bei The Indigo Spell der Fall, jedoch macht dieses Buch einen ganz großen Schritt auf VA zu.
Das liegt einerseits daran, dass sich Sydney stark weiterentwickelt. Viele Zweifel legt sie ab und sie lernt auch endlich zu akzeptieren, was alles in ihr steckt. Auch beginnt sie endlich die Wahrheit hinter verschiedenen Dingen zu erkennen, vor denen sie bisher immer die Augen verschlossen gehalten hat.
Positiv anzumerken ist auch - und das hat jetzt allerdings weniger Einfluss auf die Story an sich -, ist, dass sich Sydneys Essverhalten endlich etwas zu normalisieren beginnt. Irgendwie habe ich ein Problem mit Protagonistinnen, die gefühlt jede Kalorie zählen und total besessen vom Essen - oder eher davon, nicht zu essen - sind. Mir gefällt es in Büchern ganz gut, dass man da nicht permanent mit irgendwelchen sogenannten Schönheitsidealen konfrontiert ist - oder eben mit den negativen Auswüchsen davon. Das ist hier nun endlich auch der Fall, weshalb ich mich doch beim Lesen bedeutend wohler fühle.
Wirklich gut gefällt mir auch, dass Adrian immer noch der Adrian ist, den man von VA kennt. Natürlich hat er sich weiterentwickelt, aber die wichtigsten Charakterzüge, also das, weswegen man ihn ins Herz geschlossen hat, sind erhalten geblieben. Und damit auch seine Fehler, die ihn für mich eigentlich nur noch sympathischer und liebenswerter machen.
Die Story nimmt übrigens auch an Fahrt auf. Begeistern konnte mich, dass es mehrere Handlungsstränge gibt, die parallel nebeneinander Verlaufen und gut ineinander verwoben sind. Sie sorgen dafür, dass es dem Leser nie langweilig wird, da, sobald ein Handlungsstrang etwas ruhiger wird, der andere wieder mehr an Action o.ä. zunimmt.
Auch mit der neuen - und sicherlich leicht zu erratenen - Liebesgeschichte, die sich bereits über die letzten Bücher hin entwickelt hat, fiebert man mit, auch wenn man  dem einen „Beteiligten“ zwar manchmal auch gerne etwas in den Hintern treten möchte. Sehr schön ist, dass es sich hier keineswegs um Instalove oder auch nur um etwas ähnliches handelt. Wie bereits erwähnt, zieht die Autorin die Entwicklung über drei Bücher hinweg und macht sie so nicht nur realistisch, sondern entwirft sie auch passend zu den beiden sich verliebenden.
Am Ende spitzt sich die Handlung eines Handlungsstranges zu. Auch in diesem Buch schafft es die Autorin wieder, den Leser mit einem Charakter komplett an der Nase herumzuführen. Zwar ist der Effekt dieses Mal nicht so groß, da genannter Charakter dem Leser nicht ganz so nahe steht, wie die vorherigen, man aber dennoch ins Staunen gerät.
Und damit wird auch die Handlung am Schluss unheimlich spannend. Zwar hat man eine relativ konstante Spannung, die sich durch das ganze Buch hindurch zieht und vielleicht manchmal etwas größer und manchmal etwas kleiner ist, doch gegen Ende kann man The Indigo Spell definitiv nicht mehr aus der Hand legen.
Die eigentliche Haupthandlung des Buches wird mit der letzten Seite abgeschlossen, jedoch alles andere und alles sich daraus entwickelnde wird offen gelassen. Auch tritt ganz zum Schluss ein neuer Charakter auf die Bildfläche, mit dem man so definitiv nicht gerechnet hätte und der die Handlung im nächsten Band ziemlich verkomplizieren wird.

Mein Fazit:


The Indigo Spell ist bisher mein Lieblingsbuch der Bloodlines Reihe. Die Protagonistin Sydney macht lang überfällige Entwicklungen durch und gesteht sich endlich ein paar wichtige Dinge über sich ein, wodurch sich auch ihr Weltbild verändert. Auch kommt die lang ersehnte Liebesgeschichte endlich ins Rollen. Mehrere parallel nebeneinander laufende Handlungsstränge sorgen für viel Spannung. So möchte man nicht nur das Buch nicht mehr aus der Hand legen, sondern am Ende auch gleich nach dem nächsten Band greifen, da am Ende sich etwas neues ereignet, von dem man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Ihr habt gemerkt, mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann euch allen nur empfehlen, nachdem ihr die Vampire Academy Reihe gelesen habt, auch die Bloodlines Reihe und damit The Indigo Spell zu lesen.

Meine Bewertung:



Englisch Schwierigkeitsgrad:



Kommentare:

  1. Tolle Rezension.
    Ich kenne diese Bücherreihe noch gar nicht!
    Bin gespannt auf mehr.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön! ♥
      Dann solltest du dir unbedingt mal Vampire Academy ansehen! Die Bloodlines Reihe ist nämlich "nur" die Spinn-off-Reihe dazu ;)

      Löschen

 
Design by Mira Dilemma.