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24.07.2015

Rezension: Losing it - Cora Carmack


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Titel: Losing it
Autor: Cora Carmack
Verlag: Harper Collins
Reihe: Losing it #1
ISBN: 9780062273246
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Losing it - Alles nicht so einfach

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Inhalt:

Virginity.
Bliss Edwards is about to graduate from college and still has hers. Sick of being the only virgin among her friends, she decides the best way to deal with the problem is to lose it as quickly and simply as possible—a one-night stand. But her plan turns out to be anything but simple when she freaks out and leaves a gorgeous guy alone and naked in her bed with an excuse that no one with half a brain would ever believe.
And as if that weren't embarrassing enough, when she arrives for her first class of her last college semester, she recognizes her new theater professor.
She'd left him naked in her bed about eight hours earlier. . . . [Quelle: Harper Collins]

Meine Meinung:

Ich hatte eine leichte Leseflaute und brauchte etwas leichtes, etwas, das man lesen kann, ohne sich dabei groß anzustrengen oder darüber nachdenken zu müssen. Einfach etwas, das einen gut unterhält. Deshalb habe ich mich - entgegen meiner Gewohnheiten - New Adult zugewendet und bin durch Zufall auf Losing it gestoßen.

Leichte Unterhaltung habe ich definitiv in Losing it gefunden. Auch hat es mich prompt aus meiner Leseflaute geholt.
Das meint aber auch, dass es natürlich auch einige Punkte gibt, die nicht ganz so ideal sind, die aber den Unterhaltungswert nicht wirklich stören. So zu Beispiel, dass es manchmal sehr klischeehaft ist. Wie viele Zufälle braucht es wohl, um seinen zukünftigen Professor in einer Bar zu treffen, weil eine Freundin einen dort hinschleppt, um einen Kerl aufzureißen, um die eigenen Jungfräulichkeit einfach „wegzuwerfen“. Der (Professor) ließt dann auch noch Shakespeare, obwohl er eigentlich nicht ganz so viel für Shakespeare übrige hat, und ist Brite, natürlich mit einem britischen Akzent. Ach ja, und habe ich vergessen zu erwähnen, dass besagter Professor ein Motorrad besitzt, auf dem beide - unsere Protagonistin und er - nach Hause fahren?
Keine Angst, was ich euch gerade beschrieben habe, findet ihr auf den ersten Seiten bzw. sogar auch in der Inhaltsangabe, ist folglich also kein Spoiler.
Wirklich viele Überraschungen hält die Geschichte nicht breit, alles ist sehr vorhersehbar. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass das Buch langweilig ist.
Einerseits lässt es sich wirklich schnell lesen aufgrund des leicht zu verstehenden Schreibstils der Autorin, der einen gut durch die Geschichte führt.
Andererseits ist es auch zeitweise wirklich unterhaltsam. Manchmal weil die Protagonisten bewusst einen Witz reißen, manchmal auch deshalb, weil sie ungewollt komisch sind, wenn sie mal wieder sich weigern, das unausweichliche zu akzeptieren.
Dazu kommt noch, dass ich die Protagonisten nach kurzer Zeit bereits in mein Herz geschlossen hatte. Sie sind so süß zusammen, dass man einfach nicht anders kann, als mit ihnen mitzufiebern und zu hoffen, dass alles gut ausgeht.  Und ja, Garrick hat es mir definitiv angetan.
Manchmal jedoch fand ich gewisse Charakterzüge der Protagonisten unvereinbar mit ihrem Job bzw. zukünftigen Job als Schauspielerin. Zwar wird einem bei den meisten erklärt, warum sie unbedingt Schauspieler werden wollen - und immer stecken da tiefgründige Erklärungen dahinter -, doch ist es auch so, dass besonders bei Bliss Eigenschaften hervorgehoben werden, die so gar nicht dazu passen wollen (Kontrollfreak etc.). Als Autorin hätte ich da andere Charakterzüge gewählt, obwohl es natürlich in echt sicherlich auch Schauspieler gibt, die totale Kontrollfreaks sind und am liebsten ihr Leben komplett durchplanen würden.
Das Ende ist natürlich keine Überraschung, dennoch lässt es den Leser mit einem guten Gefühl zurück und mit dem Wunsch, mehr solcher Geschichten von der Autorin zu lesen (was ich dann auch prompt getan habe).

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich in Losing it von Cora Carmack das erste New Adult Buch gefunden habe, dass mich wirklich überzeugen konnte und mich offener, gegenüber dem Genre gemacht hat (ja, ich weiß, dass es ja eigentlich kein Genre ist, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst beschrieben sollte). Es ist witzig, unterhaltsam, süß, schnell zu lesen und  definitiv perfekt für zwischendurch, wenn man mal wieder viel um die Ohren hat und sich nicht recht konzentrieren kann. Da stört es weniger, dass die Geschichte ziemlich vorhersehbar ist und sich auch einiger Klischees bedient. Ich kann Losing it also jedem empfehlen, der eine süße Liebesgeschichte lesen will, die auch Witz und die nötige Portion Drama bereithält.

Meine Bewertung:


Englisch Schwierigkeitsgrad:


Kommentare:

  1. Huhu liebe Maura! :)

    Oh, du bist ja ganz begeistert! Da hast du mich gleich direkt angesteckt. Mal sehen, vielleicht zieht Losing It ja auch bald bei mir ein. Normalerweise bin ich nicht so für die Lehrer-Schülerinnen Stories (ist ja als Schüler auch irgendwie schräg xD), aber man kann ja mal ne Ausnahme machen. ;)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Das Buch ist es aber echt wert. Und das ist auch keine klassische Lehrer-Schüler-Sache, denn die beiden sind fast gleich alt und lernen sich ja auch kenne ohne zu wissen, dass sie plötzlich in diese Rollen gequatscht werden. x'D

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