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12.08.2015

Rezension: Finding it - Cora Carmack


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Titel: Finding it
Autor: Cora Carmack
Verlag: Harper Collins
Reihe: Losing it #3
ISBN: 9780062273307
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: Finding it - Alles ist leichter mit dir

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Inhalt:

Sometimes you have to lose yourself to find where you truly belong . . .
Most girls would kill to spend months traveling around Europe after college graduation with no responsibility, no parents, and no-limit credit cards. Kelsey Summers is no exception. She's having the time of her life . . . or that's what she keeps telling herself.
It's a lonely business trying to find out who you are, especially when you're afraid you won't like what you discover. No amount of drinking or dancing can chase away Kelsey's loneliness, but maybe Jackson Hunt can. After a few chance meetings, he convinces her to take a journey of adventure instead of alcohol. With each new city and experience, Kelsey's mind becomes a little clearer and her heart a little less hers. Jackson helps her unravel her own dreams and desires. But the more she learns about herself, the more Kelsey realizes how little she knows about Jackson. [Quelle: Harper Collins]

Meine Meinung:

Immer noch in der Stimmung für New Adult Bücher griff ich also sofort zu dem nächsten Buch der Reihe Finding it, allerdings mit einem etwas komischen Gefühl, da ich die Protagonistin Kelsey im ersten Band nicht wirklich leiden konnte.

Dass sie aber genau die werden würde, die mir so unglaublich ans Herz wächst, hätte ich nie deshalb nie erwartet. Doch genauso kam es. Sie ist ein viel tiefgründiger Charakter als sie es in Losing it zu erkennen gibt. Sie ist in Europa auf der Suche nach etwas, dass sie in Amerika nicht finden konnte - nach sich selbst.
Das Reisen durch Europa bedeutet für einen Amerikaner sicherlich etwas anderes und die Autorin ist ja eine Amerikanerin, aber es war trotzdem sehr interessant mit Kelsey  durch Europa zu reisen und sogar Deutschland aus ihren Augen zu sehen. Ich selber bin im Grunde noch überhaupt nicht herumgekommen, deswegen kann ich jetzt natürlich nicht sagen, ob die Beschreibungen der Städte richtig sind oder nicht. Unabhängig davon hat die Autorin es aber perfekt geschafft, die Städte vor den Augen des Lesers zu erschaffen und ihm das Gefühl zu geben, diese wirklich bereist zu haben und gerade tatsächlich an diesem Ort zu sein.
Auch Hunt hat es mir sehr angetan. Er gehört zu diesen mysteriösen Charakteren, von denen man unbedingt mehr erfahren möchte, aber von der Autorin, wenn überhaupt, nur Brotkrumen zugesteuert bekommt.
Wie bei allen anderen Büchern von Cora Carmack ist auch in diesem Buch ihr Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sie überflutet den Leser nicht mit irgendwelche unnötigen Beschreibungen, sondern führt ihn mit Witz durch die Geschichte.
Auch lässt sich Finding it erwartungsgemäß sehr schnell lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Manchmal möchte man zwar den Protagonisten einen kleinen Schups geben, weil sie sich etwas anstellen, und manchmal würde man gerne etwas länger an einem Ort verweilen oder in einer Situation, weil sie gerade so schön ist, aber meistens ist das Tempo genau richtig.
Das große Manko an diesem Buch und der Grund, warum es nur drei (statt vier) Kronen bekommen hat, ist das Ende bzw. die Auflösung, wer Hunt wirklich ist. Das fand ich ja einfach total daneben und auch, wie die beiden damit umgegangen sind, hat mir gar nicht gefallen und ich konnte einfach nur noch den Kopf schütteln. Da war das ganze schöne Gefühl von den tollen Erlebnissen davor weg und zurück blieb dieses ungute Gefühl einer - um es jetzt vielleicht etwas übertrieben auszudrücken - zerstörten Story. Denn das ist tatsächlich bei mir passiert. So gerne ich das Buch auch habe, das Ende würde ich am liebsten radikal umschreiben und eine solche Anwandlung habe ich wirklich sehr, sehr selten, denn normalerweise kann ich mich dann doch immer irgendwie mit dem Ende abfinden. Hier ist das allerdings leider nicht der Fall.

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Finding it durchaus das Potenzial dazu gehabt hätte, mein Lieblingsbuch dieser Reihe zu werden, wäre da nicht das - meiner Meinung nach - fürchterliche Ende, das mir wirklich sauer aufgestoßen ist. Ansonsten gefällt mir das Buch wirklich sehr. Überraschenderweise bin ich mit der Protagonistin Kelsey gut zurecht gekommen und auch Hunt konnte ich in mein Herz schließen. Aber das Highlight von Finding it ist definitiv das Entdecken und Bereisen der verschiedenen europäischen Städte, die die Autorin vor den Augen der Leser erscheinen lässt. So kann ich trotz des schlechten Endes jedem das Buch empfehlen, sollte er schon gefallen an den vorherigen Bänden Losing it und Faking it gefunden haben. 

Meine Bewertung:


Englisch Schwierigkeitsgrad:


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