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29.08.2015

Rezension: The Sin Eater's Daughter - Melinda Salisbury


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Titel: The Sin Eater's Daughter
Autor: Melinda Salisbury
Verlag: Scholastic
Reihe: The Sin Eater's Daughter #1
ISBN: 9781595148032
Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe: ?

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Inhalt:

Seventeen-year-old Twylla lives in the castle. But although she's engaged to the prince, no one speaks to her. No one even looks at her. Because Twylla isn't a member of the court. She's the executioner.
As the goddess-embodied, Twylla kills with a single touch. So each week, she's taken to the prison and forced to lay her hands on those accused of treason. No one will ever love her. Who could care for a girl with murder in her veins? Even the prince, whose royal blood supposedly makes him immune to her touch, avoids her.
But then a new guard arrives, a boy whose playful smile belies his deadly swordsmanship. And unlike the others, he's able to look past Twylla's executioner robes and see the girl, not the goddess. Yet a treasonous romance is the least of Twylla's problems. The queen has a plan to destroy her enemies-a plan that requires an unthinkable sacrifice. Will Twylla do what it takes to protect her kingdom? Or will she abandon her duty in favor of a doomed love? [Quelle: Scholastic]

Meine Meinung:

Ich habe mich ja wahnsinnig auf das Buch gefreut. Schon alleine der Titel The Sin Eater’s Daughter klingt unheimlich spannend.  Auch der Klappentext macht wirklich Lust auf das Buch.  Aber wie das leider mit hohe Erwartungen immer so ist, oft wird man Enttäuscht. Hier war das leider auch so.

Zunächst einmal habe ich mich ein wenig daran gestört, dass die Autorin den Einstieg in das Buch unnötig schwer dadurch macht, dass sie viel zu viel erklärt. Dauernd unterbricht die Autorin die aktuelle Handlung, um Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen. Dadurch erfährt man zwar einiges, aber es wäre wahrscheinlich besser, wenn die Autorin das nicht alles am Anfang direkt aufgedeckt hätte, sondern erst nach und nach. So würde einerseits ein wenig mehr Spannung erhalten bleiben, andererseits würde der Leser auch nicht mit so vielen Informationen überschüttet werden, mit denen er erst einmal nichts anfangen kann.
Auch ist die Kombination dieser verschiedene Geschichten nicht immer wirklich nachvollziehbar. Teilweise haben sie gar nichts miteinander zu tun und es macht überhaupt keinen Sinn, sie direkt hintereinander zu stellen. Es wirkt fast so, als hätte die Autorin verschiedene einzelnen Stücke der Geschichte geschrieben und diese dann fast wahllos in die Haupthandlung - wenn man diese überhaupt so nennen kann - gestreut.
Blöd nur, das in der Haupthandlung nicht viel passiert ist. Die Handlung tröpfelt eigentlich nur so vor sich hin und alles das was tatsächlich passiert, hatte ich lange vorher schon erraten können.
Warum das mit dem Sin Eating (Sünden Essen) so wichtig ist, dass es sogar den Titel stellt, habe ich nicht wirklich verstanden. Erst einmal finde ich die Erklärung dafür ziemlich schwach, zusätzlich spielt das Sin Eating eigentlich nur eine untergeordnete Rolle, abgesehen davon das die Protagonistin die Tochter der Sünden Esserin ist (die man aber kaum zu Gesicht bekommt, weil die Protagonistin ja nicht bei ihrer Mutter lebt).
Doch ist dies leider nicht das einzige, das ich irgendwie unlogisch fand. Auch der religiöse Aspekt, auf dem ja im Grunde die ganze Story aufgebaut ist, fand ich nicht wirklich gut erklärt und eher unlogisch. Einer genauen Betrachtung würden die Erklärungen sicherlich nicht standhalten.
Erst relativ am Ende fängt endlich an, etwas zu passieren und teilweise wird es dann wirklich seltsam, aber auch unheimlich interessant und das Ende macht definitiv Lust auf mehr. Besonders da da tatsächlich etwas richtig überraschendes passiert, das ich nie erwartet hätte.

Mein Fazit:

The Sin Eater’s Daughter hat mich leider nicht wirklich begeistern können und eher enttäuscht verglichen mit den hohen Erwartungen, die ich an das Buch gestellt hatte. Die Handlung tröpfelt eigentlich nur so dahin, nur am Ende wird es spannender und interessanter. Die Story ist allerdings nicht sonderlich gut erklärt und ich würde mir wünschen, dass die Autorin da ein bisschen nachlegt im nächsten Band. Ob ich das The Sin Eater’s Daughter empfehlen kann? Nur bedingt. Es ist ganz nett, aber man sollte definitiv nicht zu hohe Erwartungen an das Buch haben.

Meine Bewertung:


Englisch Schwierigkeitsgrad:


Kommentare:

  1. Huhu liebe Maura! :)

    Wie schade! Ich fand The Sin Eaters Daughter auch sehr vielversprechend: Der Klappentext klingt toll und dieses wundervolle Cover erst! *-* Blöd, dass es deine Erwartungen nicht erfüllen konnte, deine Kritikpunkte kann ich aber gut nachvollziehen.

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Wenn es sich für dich interessant anhört, solltest du es trotzdem lesen, nur wäre es vielleicht gut, wenn du kein ach so hohen Erwartungen an es hast. Womöglich gefällt es dir ja wesentlich besser als mir! :D
      Ja, das Cover ist echt der Wahnsinn! So schön!! *_*

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  2. Oh nein... ich hab das auch noch auf meinem SuB und will es schon eine ganze Weile lesen .. aber was Du schreibst verführt mich nicht gerade dazu, es bald anzufangen ;-( aber wie Du habe ich hohe Erwartungen an das Buch in in so einem Fall kann man natürlich immer schneller enttäuscht werden. Danke in jedem Fall für den Einblick und Deine Meinung!

    Viele Grüße
    Kati@ZeitzuLesen

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    1. Ich hoffe, dass es dir viel besser gefällt als mir und dich richtig begeistern kann! Das Buch hat ja auch einigen richtig gut gefallen, also lass dich durch mich nicht vom Lesen abhalten! :D

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  3. Huhu liebe Maura,

    schade das dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Das Cover sieht nämlich richtig toll aus und auch der Klappentext klingt spannend. (: Außerdem finde ich es super, das du auch den Schwierigkeitsgrad der Bücher immer angibst. ^-^
    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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    1. Na ja, vielleicht gefällt es dir ja dann trotzdem! Das Buch hat ja auch einige positive Rezis bekommen. ;)
      Ja, gerne, ich bin doch froh, wenn ich euch damit helfen kann! ^^

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