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11.02.2016

{BookEmotions} Hörbücher - und wie ich sie lieben lernte...


Hallo ihr Lieben, 

heute geht es bei mir um etwas, das mir zunächst überhaupt gar nicht gefallen hat, das ich dann sorgfältig gemieden habe und das mich nun doch für sich gewinnen konnte. Die Rede ist natürlich von Hörbüchern!


Warum ich dachte, dass sie nichts für mich sind...

Ich habe es schon in der Grundschule nicht geschafft, die Geschichten zu verstehen, die meine Lehrerin vorgelesen hat. Und damit meine ich wirklich fiktive Geschichten aus Büchern (zum Beispiel von Cornelia Funke) und nicht irgendwelche Arbeitsanweisungen o.ä., weil die kann ich mir nämlich gut merken und auch etwas damit anfangen. 
Aber zurück zu der Geschichten-vorlesenden Grundschullehrerin. Nach wenigen Minuten bin ich unruhig auf meinem Stuhl hin und her gerutscht und wollte lieber was sinnvolles machen - und wenn das auch nur ist, das Buch selber zu lesen, geht das doch viel schneller und ist somit viel effektiver. Daher konnte ich mir nie vorstellen, dass Hörbücher etwas für mich sein könnten. 

Da ich aber niemand bin, der Dinge kategorisch ablehnt, bevor er sie nicht mindestens einmal selber ausprobiert hat, habe ich mir also ein Hörbuch gekauft (viel zu teuer... erster Minuspunkt) und es auf der Busfahrt bei einer Schulexkursion angehört (damals war ich ungefähr in der 9. Klasse). Und was ist passiert? Ich fand alles andere spannender als den Thriller, der mir gerade vorgelesen wurde. Zwar habe ich das Hörbuch brav zu Ende gehört und ich weiß sogar heute noch einiges davon, Spaß gemacht hat es mir aber nicht. 

... und wie ich sie dann doch lieben lernte. 

Tja, und dann sah ich DIESEN Beitrag auf Audible von der wundervollen Mara (BookMarauder). Ich wollte Hörbüchern dann doch noch eine Chance geben. Gesagt, getan, dank Prime Mitgliedschaft meines Vaters bei Amazon habe ich jetzt ein dreimonatiges kostenloses Probeabo bei Audible ergattert und direkt einmal losgehört ... und war hin und weg. Falls ihr euch fragt, Carry On war das Audiobook meiner Wahl. 
Mittlerweile höre ich Audiobooks in der Früh, wenn ich mich fertig mache, beim Bügeln, beim Zimmer Aufräumen und ganz wichtig beim Dehnen. Vor allem da ist es super hilfreich, da man sich auf etwas anderes konzentrieren kann! 
Ich liebe es, wie die Erzähler mit ihren Stimmen spielen könne, uns in andere Welten locken. Man fühlt sich fast wie ein kleines Kind, das noch von seinen Eltern eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen bekommt. Einfach wundervoll!
Und das mit den abschweifenden Gedanken? Tja, das ist überhaupt kein Problem mehr. Meistens mache ich nebenbei sowieso irgendetwas anderes, wie eben Dehnen, und irgendwie hilft das dann, meine Gedanken fokussiert zu halten. Aber auch wenn ich im Bett liege und "nur" zuhöre, ist das kein Problem mehr. Vielleicht bin ich daraus einfach herausgewachsen! x'D
Und zu den kosten: Dank Audible finde ich Hörbücher jetzt gar nicht mehr teuer - vor allem wenn man bedenkt, wie viel Arbeit dahinter steckt! 10€ für ein Hörbuch im Monat ist es mir definitiv wert und deswegen werde ich auch nach den Probemonaten weiterhin Hörbücher hören!


Was haltet ihr von Hörbüchern? Hört ihr regelmäßig welche oder mögt ihr sie gar nicht? Und wenn ihr gerne welche hört: Könnt ihr mir dann irgendwelche englischen empfehlen, die euch richtig gut gefallen haben?


Kommentare:

  1. Huhu Maura,

    ein toller Post! Ich habe Hörbücher während meines Abiturs für mich entdeckt. Denen war ich entwachsen, seit ich Benjamin Blümchen nicht mehr hören wollte aber nun bin ich wieder richtig verliebt. Ich muss allerdings immer etwas nebenbei machen. Sonst werde ich verrückt.

    Audible nutze ich allerdings nicht. Ich habe Spotify und kann so sehr viele Hörbücher hören und muss für alle und so gut wie alle Songs keine 10€ im Monat bezahlen. Das lohnt sich deutlich mehr. Ansonsten leihe ich sie mir immer in der onleihe aus, da ich durch meinen Bibliotheksausweis dort auch Zugriff drauf habe.

    Liebst,
    Jule

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    1. Dankeschön! :)
      Haha, ja, einfach nur hören geht für mich auch eher selten, außer wenn ich Abends total müde bin und einfach nur ein bisschen entspannen will, bevor ich schlafen gehe!
      Ich würde Spotify auch nutzen, nutze es ja für Musik, aber da ich keine deutschen Hörbücher höre fällt das leider weg, genauso wie meine Bibliothek. :(

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    2. Oh, da bringst du allerdings einen Punkt an. Ist die Auswahl an englischen Hörbüchern bei Audible groß? Das könnte ich auch mal ins Auge fassen. :( Ich habe dieses Jahr tatsächlich erst zwei englische Bücher gelesen und das waren beides Klassiker....

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    3. Ja, die Auswahl ist sehr groß, ich habe da bisher im Grunde jedes englische Audiobook gefunden, das ich gesucht habe! Also wenn du mal welche auf englisch anhören willst, kann ich dir den Probemonat sehr empfehlen, dann kannst du es mit einem Hörbuch ausprobieren (wenn du Prime hast, gibt es sogar eine Aktion mit 3 kostenlose Monate). :D

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    4. Und ich habe sogar Prime *-* Super! Vielen Dank für den Rat. Da sollte ich die Semesterferien vielleicht mal nutzen.

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  2. Liebe Maura,
    ein wirklich toller Post, der bei mir auch schon längst überfällig ist... ich habe auch mehrere Anläufe gebraucht, aber mittlerweile bin ich dem Hören von Büchern ebenso verfallen wie dem Lesen :) vor allem, weil man es ei Dingen machen kann, bei denen ein Buch in der Hand stört, Autofahren zum Beispiel :)
    Mir sind sie allerdings teilweise auch zu teuer, deshalb leihe ich sie in der Bib oder höre auch mal über Youtube.

    Alles Liebe und allzeit gutes Hören,
    Janine ♡

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    1. Vielen Dank! :D
      In der Bibliothek kann ich sie leider nicht ausleihen, da ich nur englische Hörbücher höre und die nur deutsche haben. Zum Glück habe ich meinen Vater überzeugt, mir ein Jahresabo von Audible zu schenken! x'D

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  3. Ich lieebe Hörbücher! Anfangs konnte ich sie auch nicht besonders gut leiden, was eher am Sprecher lag. Wenn der Sprecher nicht stimmt, kann die Geschichte noch so toll sein und es wird nicht funktionieren.

    Alles Liebe
    Carly

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    1. Da hast du total recht! Vom Sprecher hängt echt viel ab, deswegen höre ich mir immer die Hörprobe an, bevor ich mir ein Hörbuch kaufe... :)

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  4. Ich war in der Schule wie du. Vorlesen war nie so meines.
    Die Idee während des Dehnens zu hören find ich ganz klasse. Zum Bügeln auch nicht blöd :D
    Ich denke so komm ich auch endlich zu meinem Hörbuch.

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    1. Das wäre toll, wenn du so auch zum Hörbuch kommen würdest! Halte mich auf dem laufenden wie es klappt! :D

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  5. Liebe Maura,

    Mara war ehrlich gesagt auch der Grund, wieso ich mich für einen Probemonat bei Audible angemeldet habe. Sie hat damals so von Der Marisaner geschwärmt und ich wollte es einfach mal ausprobieren. Seitdem liebe ich Hörbücher, höre sie dauernd. In den Situationen, die du so beschreibst, aber auch beim joggen. Dadurch bin ich davon abgelenkt, wie lang die Strecke noch ist :D
    Leider habe ich auch das Problem, das ich zum Abdriften neige. Wenn ich im Bus sitze, hole ich manchmal noch mein Handy hervor und surfe und bekomme dann nur die Hälfte mit. Bisher habe ich nur Hörbücher gehört, deren Story ich schon kannte. Ich hab jetzt von Band 3 aufwärts HP auf englisch noch mal durchgehört. Es ist fantastisch und ich hatte durch das Vorlesen so eine Gänsehaut. Stephen Fry ist so großartig. Er hat es wirklich geschafft, dass etwas Bekanntes zu einer ganz neuen Erfahrung wird.
    Ich hab aber auch gemerkt, dass ich als Hörbuch andere Genres bevorzuge, als die, die ich sonst so lese. Auf meiner Merkliste befinden sich hauptsächlich autobiografische Stücke, die von den Autoren selber vorgelesen werden. Ich finde diese Kombination klasse.

    Liebe Grüße,
    Susanne

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    1. Haha, sie steckt uns wohl alle mit ihrem Hörbuch-Fieber an! x'D
      Oh, ja, das kenne ich auch, vor allem auf längeren Bus- oder Autofahrten neige ich dazu, ab und zu aufs Handy zu schauen und dann das Hörbuch total zu vergessen...
      Harry Potter will ich mir auch unbedingt mal als Hörbuch anhören, das ist bestimmt ein wahnsinnig tolles Erlebnis! Alleine die Hörprobe hat bei mir schon Gänsehaut hervorgerufen! ♥
      Ein autobiographisches Stück habe ich noch nie gehört, bisher immer nur gelesen, aber das hört sich echt gut an. Sollte ich wahrscheinlich auch mal ausprobieren! :D

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  6. Es ging mir früher ähnlich. Zuhören ohne dabei irgendetwas zu tun funktioniert bei mir einfach nicht, weil mein Hirn sich dann gleich auf Abwege begibt und seine eigenen Geschichten schreibt. Der Wendepunkt kam dann vor gut 2 Jahren als ich anfing Scherenschnitte anzufertigen. Da waren die Hände beschäftigt, aber dem Kopf wurde langweilig und Musik geht mir auf Dauer dann auch eher auf die Nerven. Also habe ich es einmal mit einem Hörbuch versucht (The Martian) und war hin und weg. Auf diese Weise "lese" ich nun rege während der Arbeit. Die perfekte Kombination. :)

    Liebe Grüße,
    Sam

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    1. Das hört sich wirklich nach der perfekten Kombination an! Es freut mich, dass du so die optimale Lösung für dich gefunden hast! :)

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  7. Schön, dass du Hörbüchern schlussendlich doch noch eine Chance gegeben hast und sie jetzt sogar ganz toll findest :). Ich finde ja, dass man sie grundsätzlich nicht alle über einen Kamm scheren kann, weil viel (sogar sehr viel) vom Sprecher abhängt und dabei die Geschichte noch so interessant sein kann, wenn die Stimme nicht passt, dann funktioniert's auch nicht mit dem Zuhören.

    Bei wem ich sehr gut lauschen kann sind Maria Koschny (besonders als Sprecherin von "Tribute von Panem"), Sascha Icks, Stefan Kaminski und natürlich Marc-Uwe Kling (ein Hoch auf die "Känguru-Chroniken"). Am liebsten war es mir immer, wenn ich ihnen bei langen Autofahrten zuhören durfte, aber seitdem ich seltener lange Strecken fahre, funktioniert's auch gut beim Sport.

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    1. Das stimmt! Vom Sprecher hängt unglaublich viel ab! Deswegen höre ich mir vorher auch immer die Hörprobe an, um zu sehen, ob ich mit der Sprechweise des Erzählers klar komme! Bisher habe ich nur richtig gute Erzähler erwischt, die so wundervoll mit ihrer Stimme spielen können! Das ist einfach der Wahnsinn! *_*

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  8. Ich mochte Hörbücher bisher auch nicht allzu sehr - genau aus den Gründen, die du auch aufgezählt hast. Doch dann habe ich die Ausmalbücher für Erwachsene entdeckt und bin richtig auf den Geschmack gekommen. Man fährt dabei so schön runter und entspannt. Mittlerweile möchte ich das nicht mehr missen.

    Liebe Grüße,
    Sarah

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