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14.04.2016

{MovieEmotions} The 100 Buch-Serie-Vergleich


Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich mit euch über The 100 reden, sowohl die Buch-Reihe als auch die Serie (die ersten beiden Staffeln).


Ich gehöre ja anscheinend zu den wenigen Leuten, die die Buchreihe tatsächlich gerne mögen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich zumindest das erste Buch vor der ersten Staffel gelesen habe. Ich finde die Buchreihe sehr unterhaltsam, nicht sonderlich tiefgründig, mit manchmal ein bisschen zu viel Romantik, aber das ist okay. 

Der Versuch eines Vergleichs...

Die Serie ist jedoch eine ganz andere Geschichte und man muss die Buch-Reihe und Serie wirklich komplett getrennt voneinander betrachten. In der Serie sind teilweise Personen, die im Buch nicht existieren oder schon vor Beginn gestorben sind. Die Charaktere, die in beiden Versionen enthalten sind, könnten teilweise nicht unterschiedlicher von ihren Charakterzügen sein. 

Im Buch fehlt zum Beispiel meine Lieblingsperson aus der Serie: Dr. Abby Griffin. Jeder, der die Serie kennt, wird wissen, dass die Charaktere andauernd Beinahe-Tode sterben. So auch Abby. Und ich bin jedes Mal mitgestorben. Meine Freundin, mit der ich die erste Staffel zusammen angesehen habe, ist meine Zeugin. Was ich um sie gezittert habe! x'D

Zurück zum Vergleich, insoweit er möglich ist. Nicht nur die Charaktere sind anders, sondern auch die Story. Die Grounders sind auch komplett anders. Kurzum: Parallelen finde ich nur sehr wenige, praktisch nur in der Grundidee, auf der sowohl Buch als auch Serie basieren. 

Die zweite Staffel...

Nachdem ich ja bereits eine Rezension zu dem Buch geschrieben habe, möchte ich deshalb an dieser Stelle lediglich noch einen Gedanken zu der zweiten Staffel loswerden. Ging euch Clarke auch so auf den Zeiger? Ich meine, seit wann dreht sich alles nach ihrer Pfeife? Irgendwie war sie total auf sich und ihr Ziel fokussiert, alle anderen schienen ihr egal zu sein. Ich meine klar, bis zu einem gewissen Grad kann ich es wegen den Umständen nachvollziehen, aber so krass hätte es nicht zu sein brauchen. 
Und noch etwas ist mir in der zweiten Staffel aufgefallen. Ging es nur mir so oder haben sie bei allen Liebesbeziehungen die Pause-Taste bis fast ganz bis zum Schluss gedrückt? Ich war irgendwie verwirrt. Die erste Staffel hatte ja doch die ein oder andere Romanze, aber die zweite: Irgendwie nichts - wenn wir mal von Octavian und ihrem Partner absehen. 

Die Serie allgemein...

Allgemein gefällt mir die Serie aber sehr gut. Und das will was heißen, denn ich bin eigentlich kein Mensch, der sonderlich viele Filme oder Serien schaut, aber The 100 hat es mir wirklich angetan. Ich finde sie spannend, unterhaltsam und teilweise echt interessant. 
Schade finde ich, dass manchmal ein paar Dinge nicht komplett durchgedacht sind oder es teilweise einfach ein paar Unstimmigkeiten gibt. Sie drehen zum Beispiel die Musik auf, um nicht gehört zu werden und der Zuschauer hört ein bestimmtes Lied. Zwei Sekunden später ist das Lied plötzlich weg, ersetzt von kompletter Stille. Es gibt dutzende solcher Kleinigkeiten, die einfach nicht passen und an denen ich mich mit der Zeit immer mehr gestört habe, weil sie einfach unnötig sind. 

Sollte man die Bücher lesen?

Eine der häufigsten Fragen, die ich zu dieser Serie gestellt bekomme, ist ob man die Bücher lesen sollte. Viele haben ja zuerst die Serie gesehen und fragen sich das nun. Ich würde sagen, wenn du bereit bist, sie unabhängig zu betrachten, dann kannst du die Reihe durchaus lesen und unterhaltsam finden. Ich habe Band 2 und 3 auch erst gelesen, nachdem ich die erste Staffel gesehen hatte, lediglich den ersten Band habe ich tatsächlich davor gelesen, und ich fand die beiden Bücher trotzdem noch gut. 
Wenn du aber genau weißt, dass du alles miteinander vergleichen wirst, brauchst du erst gar nicht anfangen zu lesen. Dann wirst du nur enttäuscht werden. Mir persönlich wäre meine Zeit dafür zu schade. 


Was haltet ihr von der Serie? Und habt ihr auch das Buch gelesen? Findet ihr sie auch so schwer zu vergleichen?


Kommentare:

  1. Ich finde es immer so interessant, wie gespalten die Lager sind, sobald es um die Serie und Bücher von The 100 geht^^

    Ich habe ja zuerst die Serie gesehen und dann den ersten Band gelesen und muss sagen, dass es mir sehr schwer fiel, beides getrennt voneinander zu betrachten. Dazu gab es dann doch wieder zu viele Parallelen, die mich daran gehindert haben. Gleichzeitig haben beide Dinge irgendwie so gar nichts miteinander gemeinsam. Sehr schwierig. (Und das Buch ist echt langweilig, wenn man die Serie vorher kennt. Da geht es ja fast nur um "mag er mich oder mag er mich nicht"-Gedönse...) Aber der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, sind trotz der Thematik recht kurzweilige Bücher.

    Die Unstimmigkeiten in der Serie sind mir gar nicht aufgefallen, auch wenn ich mit solchen Sachen recht kritisch bin. Wahrscheinlich war die Spannung so stark, dass ich mich auf nichts anderes konzentrieren konnte, haha :D Aber ja, Clarke fand ich in der zweiten Staffel auch etwas anstrengend, weshalb ich Octavia immer mehr mag, die sich unglaublich weiter entwickelt hat, finde ich. Ich finde ihren Charakter total interessant und bin sehr gespannt, was da noch so an unvorhergesehenen Wendungen auf uns zukommen :)

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  2. Hey,

    ich gehöre ja zu denen, die das Buch langweilig fanden, da es einfach zu viel Beziehungsdrama beinhaltete. Ich bin aber auch aus der Serie nach der Sache mit Finn, also nach der ersten Staffel, ausgestiegen, da ich es ab da irgendwie nicht mehr so interessant fand.

    LG
    Sonja

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  3. Huhu,

    die Serie habe ich bereits gesehen, die Bücher allerdings noch nicht gelesen. Ich bin immer total schnell gelangweilt wenn ich bei einem Buch schon vorher weiß was passiert (einzige Ausnahme Harry Potter :D). Daher lass ich besser die Bücher beiseite.

    Liebe Grüße
    Bettina

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  4. Hey Maura,

    ich hatte zuerst die Serie geschaut und sie geliebt und daraufhin alle drei Bücher auf Englisch gelesen. Da ich aber nicht der Typ bin, der Serie und Buch vergleicht, sondern eigentlich immer beides getrennt betrachte, hatte ich auch mit den Büchern keine Probleme. Im Gegenteil. Sie haben mir wirklich gut gefallen, vor allem, weil sie so komplett anders waren. Mir gefiel das mit den Beziehungen in den Büchern gerade gut, da es in der Serie ja nur am Rand eine Rolle spielte.

    Wenn man also Serie und Bücher getrennt betrachtet, kann man mit beidem sehr viel Freude haben.

    Liebe Grüße
    Victoria

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