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07.04.2016

{StudyEmotions} Nützliche Apps & Programme


Hallo ihr Lieben, 

heute gibt es endlich mal wieder ein StudyEmotions Post, der ja lange auf sich hat warten lassen. Deshalb freue ich mich aber auch umso mehr, ihn zu schreiben - und ich hoffe auch, dass er euch gefällt! Es soll nun prinzipiell um Apps und Programme gehen, die ich so fürs Lernen benutze und die mir bisher richtig gute Dienste geleistet haben!


Evernote

Evernote kennen wohl viele unter euch. Ich habe lange irgendwie keinen Sinn gesehen, es zu benutzen, reicht nicht auch Word (oder in meinem Fall Pages)? Mittlerweile ist es für mich aber ein unersetzbares Programm geworden. Dort schreibe ich alle meine Lernblätter und Übersichten, um mich auf die nächste Klausur oder auch nur die nächste Unterrichtsstunde vorzubereiten. Und der Vorteil ist, dass ich es mit Evernote dann überall dabei habe, selbst wenn mein Drucker streikt und ich es so nicht in Papierform ausdrucken konnte. Oder wenn ich an der Bushaltestelle stehe, um zum Training zu fahren, und natürlich nicht daran gedacht habe, meine Notizen mitzunehmen.
Dazu kommt, dass ich meine Lernblätter früher immer handschriftlich geschrieben habe. Das Problem war, dass ich sie dann einfach gerne weggeworfen habe, weil ich nicht sonderlich ordentlich geschrieben habe oder weil ich sie am Ende total verknittert waren, da sie in meiner Tasche herumgeflogen sind. Damit habe ich eigentlich aber wertvolles Material für z.B. die nächste Klausurvorbereitung weggeworfen. Das passiert mir mit Evernote jetzt nicht mehr. 
Jetzt könnte man natürlich argumentieren, man könne doch einfach eine normale Cloud benutzen (wie z.B. Dropbox). Das ist natürlich war und ich benutze für manche Daten auch meine iCloud oder meine Dropbox (je nachdem). Ich persönlich finde Evernote für Lernzettel aber praktischer - außerdem vergisst man es so auch nicht, hochzuladen. 

Pomodoro Time

Es macht am meisten Sinn, nicht stundenlang ohne Unterbrechung zu pauken, sondern immer etwa 30 Minuten am Stück und dann eine kurze Pause von ca. 5 Minuten zu machen. Nach ein paar Wiederholungen des Ganzen macht man dann eine etwas längere Pause von ca. 15 Minuten. 
Das kann man natürlich mit einem ganz normalen Timer stoppen, der auf auf so gut wie jedem Smartphone heute vorinstalliert ist. Die App Pomodoro Time bietet mir jedoch die Möglichkeit, mehrere solcher Abschnitte hintereinander zu timen, ohne dann aus Versehen zu vergessen, den Timer wieder anzustellen, sodass das ganze Konzept dann den Bach heruntergeht, was mir zumindest bei den Pausen irgendwie früher immer passiert ist. Man kann hier eingeben, wie oft man 30 Minuten am Stück lernen möchte, wie lange die kleinen und wie lange die großen Pausen sein sollen und welche Aufgaben man erledigen möchte. Es gibt auch eine Statistik, die einem anzeigt, wie viele Durchgänge man für eine Aufgabe gebraucht hat. So kann man seine nächste Study Session eventuell besser planen!
Ich persönlich nutze die App - und das System - allerdings nur, wenn ich wirklich viel lernen muss. Wenn ich schätzungsweise nur eine Stunde am Schreibtisch sitzen werde, lohnt sich das nicht. Aber besonders in der Klausurunzeit, wo ich den ganzen Tag versuche meinen Kopf mit Informationen vollzustopfen, ist die App sehr hilfreich!

Coggle

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich LIEBE Mind Maps. Früher fand ich die total doof, aber mittlerweile mache ich neben meinen normalen Lernblättern immer noch extra Mind Maps, da ich so die Informationen mir noch einmal anders vor Augen führen und sie mir so besser merken kann. Problem war nur, dass ich dafür lange kein Programm gefunden habe. Und ich bin leider nicht sonderlich begabt, wenn es darum geht, die mit Hand zu zeichnen. 
Und dann habe ich Coggle gefunden und war hin und weg. Die Mind Maps schauen meiner Meinung nach so gut aus und das Programm ist total einfach zu bedienen und kostenlos! Was will man mehr?Hier ein Beispiel wie eine meiner (etwas zu ausführlichen Mind Maps, ja ich weiß... x'D) aussieht (klickt einfach drauf, dann wird es größer):

Twinword Writer

Twinword Writer ist ein Programm, dass für jeden interessant sein könnte, der ab und an mal was in Englisch schreiben muss. Es zeigt einem zum Beispiel an, wenn man ein Wort sehr oft benutzt. Gleichzeitig gibt es einem alternativen für dieses Wort an. So wird die eigene Sprache abwechslungsreicher und man wiederholt sich nicht so oft. Auch erspart es einem, wenn man ein anderes, sinngleiches Wort benutzen möchte, das Nachschlagen in einem Wörterbuch. Es ist also ganz praktisch und ich schreibe mittlerweile alle meiner englischen Texte damit!


Das waren jetzt also vier der Programme und Apps, die ich häufig benutze. Natürlich gibt es noch ein paar mehr, die ich euch bei Gelegenheit in einem weiteren Post zeigen werde. Ich hoffe aber, ich konnte euch schon heute das ein oder andere nützliche Programm zeigen!
Kennt ihr denn eines der Programme schon? Wenn ja, wie findet ihr es? Und welche Apps und Programme benutzt ihr denn so in eurem Schüler-/Studentenalltag?


1 Kommentar:

  1. Ave,
    ein wirklich interessanter und nützlicher Beitrag. Twinword klingt wirklich gut, zumal ich in letzter Zeit das Gefühl habe, immer auf mein Standard-Vokabular zurückzugreifen, anstatt neue Formulierungen auszuprobieren.

    Mir persönlich sind hangeschriebene (oder ausgedruckte) Lernzettel lieber. Irgendwie bin ich einfach schneller abgelenkt beim Lernen mit virtuellen Zettel als mit mir physikalisch-vorliegenden Blättern.

    Meine beiden liebsten Helfer im Schulalltag sind frag-caesar.de, was das übersetzen von Lateintexten so viel schneller macht, weil man nicht jedes Mal den dicken Stowasser durchforsten muss, und die dict.cc-App, der ich bezüglich der englischen Sprache wirklich großes Vertrauen entgegenbringe.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Seitenfetzer

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